Zugbeschreibung 2010

Erläuterungen zu den Darstellungen des Kirmeszuges

I. Kirmesgruppe „Berge“

„Neue Berger Welle“

Startnummern 6 - 9

6. Standarte

7. Kindergruppe „Disco“

Die Berger Kindergruppe hat eine eigene Disco. Sie tanzen nach heißen Discorhythmen um eine große Discokugel herum. Gezeigt werden auch verschiedene Choreographien zu verschiedenen Liedern.

8. Wagen „Neue Berger Welle“

Was in den 80er Jahren die neue deutsche Welle war, zeigt die Kirmesgruppe Berge heute. Bei der neuen Berger Welle im Jahr 2010 stellen sich die Stars der 80er noch einmal vor und präsentieren Ihre Erfolgshits. Für die richtige Stimmung sorgen der alt bekannte „Dieter-Thomas Heck“, der mit dem DJ an den Turntables das Publikum so richtig einheizt. Diese Darstellung weckt bestimmt bei vielen Zuschauern alte Erinnerungen an die 80er Jahre.

9. Fußgruppe „Das Fliegerlied“

Wenn abends in der Gaststätte Fliegerbräu in Feldkirchen bei München das Licht ausgeht, die Kerzen angezündet sind und die Papierflieger angefertigt sind, geht die Post ab. Mit großem Gesang aller Anwesenden werden alle Fliegerlied-Varianten gespielt von Hans Albers über Extrabreit bis hin zu Tim Toupet. Im Kirmeszug wird das Lied von Tim Toupet dargestellt. Acht Darsteller in verschiedenen Kostümen animieren die Zuschauer zum mitsingen und mittanzen.

II. Kirmesgruppe „Im Dörnen“

„Dörnen kommt daher gefahr’n mit Käp’ten Hook und Peter Pan“

Startnummern 11 - 19

11. Standarte

12. Kindergruppe „Feuer ist doch kein Problem für Löschzug „Dörnen 110“

Wenn im Jahr 2010 ein Brand ausbricht, braucht sich die Gevelsberger Feuerwehr keine Sorgen zu machen. Der neue Löschzug „Dörnen 110“ steht bereit und zeigt den gestandenen Feuerwehrleuten mal, wie ein „Brand“ zu löschen ist.

13. Einzelgänger „Willi der Holzwurm“

Wenn der scheidende Hammerschmied „Willi“ Michael Sichelschmidt keine Kirmesarbeit macht, befasst sich der „Holzwurm“ beruflich mit Schreinerarbeiten und Möbelfertigung. Der Einzelgänger wird zeigen, was ein „Holzwurm“ so alles anstellt.

14. Fußgruppe „Die Politiker vom Ennepestrand“

Ist Partyalarm am Ennepestrand, kommen Claus und Hubertus angerannt. Die Fußgruppe wird zeigen, wie sich Claus Jacobi und Hubertus Kramer am „neuen“ Ennepestrand nach der Fertigstellung aalen“

15. Trecker „London’s Big Ben“

Auf dem Zugfahrzeug der Kirmesgruppe wird der Big-Ben, der Glockenturm des Londoner Parlamentgebäudes gezeigt.

16. Wagen „Nimmerland“

Der 1. Wagen stellt das Nimmerland dar. Dort leben die verlorenen Kinder, die immer mit den Piraten des Käp’ten Hook kämpfen.

17. Wagen „Käpt’n Hooks Schiff“

Die Darstellung zeigt das Piratenschiff, auf dem die Kämpfe stattfinden. Aber auch Peter Pan und John sind zu sehen. Sie fliegen um den Mast des Schiffes und greifen von oben ins Geschehen ein.

18. Wagen „Das Krokodil“

Das Käp' ten Hook nur einen Arm und einen „Piratenhaken“ hat, liegt daran, dass er sich mit einem Krokodil angelegt hat. Und hungrig wie diese Tiere nun einmal sind, hat das Krokodil kurzerhand den einen Arm des Käp'ten abgebissen und verzehrt. Dieses besagte Krokodil wird im Kirmeszug gezeigt und schmückt den 3. Wagen der Dörnen Piraten. Passt auf, dass es Euch nicht zu nahe kommt.

19. Fußgruppe „Dörnen Open“

Die preisgekrönten Mannen aus dem Dörnen möchten an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. Was kommt da gelegener, als sich einmal im Golfen zu versuchen. Wir werden seh’n, was die „Jung’s“ so drauf haben, vor allem sind wir gespannt, welches Handicap oder mit welchen Handikap’s sie Golf spielen.

III. Kirmesgruppe „Schnellmark“

„Glücksbärchisland in Schnellmark-Hand“

Startnummern 21 - 25

21. Standarte

22. Jugendgruppe „Promi Party“

Wenn die große Party steigt, da darf kein „Promi“ fehlen. Und genau diese verschiedenen Prominenten des öffentlichen Lebens stellen die Kinder und Jugendlichen der Schnellmark in Partylaune dar.

23. Fußgruppe „Unser Präses is ’ne Frau“

Frauen an die Macht! Das haben sich die Schnellmärker Kirmesfreunde auch gedacht und haben eine Frau zum Präses der Kirmesgruppe gewählt. Wie sich das dominante Frauenzimmer jetzt die „Macht“ verschafft, wird durch 3 Männer dargestellt. Sie vertreten die Macht:

  1. „Macht“ sauber!
  2. „Macht“ mich glücklich!
  3. „Macht“ mich reich!

24. Einzelgänger „Es macht sich hier ein Friese breit, zur Gevelsberger Kirmeszeit“

Der Einzelgänger zeigt eine an den neuen Hammerschmied angelegte Parodie. Der Kühle Blonde aus dem Norden (Insel Fehmarn), im heißen Gevelsberger Kirmestrubel.

25. Wagen „Die Glücksbärchis“

Die Glücksbärchis leben zusammen mit dem Wolkenwächter (Cloud Keeper) und kleinen, fliegenden Sterne und Herzen im Wolkenland (Kingdom of Caring), das aus dem Herzbärchiland (Care a lot), dem Wald der Gefühle (Forest of Feelings) und dem Paradiesischen Tal (Paradise Valley) besteht. Dort oben wachen sie über die Menschen, vor allem über die Kinder. Wenn Schwierigkeiten auftreten, versammeln sich alle Glücksbärchis im Herzsaal (Hall of Hearts) und lesen anhand ihres Glückbarometers die Gefühle der Menschen ab. Immer wenn jemand ein Problem hat, erscheinen die Bärchis mit ihrem Wolkenmobil oder durch den Regenbogenstrahl und helfen weiter. Zur Not setzen sie ihre Glücksstrahlen ein, Strahlen aus Liebe und Glück, und verbannen so negative Gefühle. Jedes Glücksbärchi hat seine eigene Farbe und sein eigenes Symbol auf dem Bauch, allerdings wurde das Aussehen mancher Bärchis seit den 80er Jahren verändert. Anfangs existierten nur zehn Glücksbärchis, doch die Familie der Bärchis wurde im Laufe der Zeit immer weiter ausgedehnt.

IV. Kirmesgruppe „Aechter de Biecke“

„Die Krise die nimmt überhand, wir gehen ins Schlaraffenland“

Startnummern 27 - 32

27. Standarte

28. Einzelgänger „Das Wunder von Gevelsberg“

Sensation: Babyboom! Nach einem trüben Herbst und kalten langem Winter geschieht das Wunder von Gevelsberg. „Sieben auf einen Streich!“ Dies ist nicht das Märchen vom tapferen Schneiderlein, sondern die Erlebnisse einer Mutter mit Ihrem Kindersegen.

29. Trecker „Jubiläumstorte“

Auf dem Trecker befindet sich eine riesige Torte, die auf das 60jährige Vereinsjubiläum der KG Aechter de Biecke hinweist.

30. Wagen „Das Schlaraffenland“

Es folgt das Schlaraffenland. Seit die Krise in alle Bereiche unseres Lebens vorgedrungen ist, träumen immer mehr Menschen vom Schlaraffenland. Schon seit Jahrhunderten gibt es diesen Traum. Das Schlaraffenland ist ein fiktives Land aus dem Märchen, in dem alles im Überfluss vorhanden ist. In den Flussbetten des Schlaraffenlandes laufen Milch, Honig und Wein statt Wasser. Alle Tiere hüpfen und fliegen bereits vorgegart und mundfertig durch die Luft. Die Häuser bestehen aus Kuchen. Statt Steinen liegt Käse herum. – Genießen ist die größte Tugend der Bewohner des Schlaraffenlandes, harte Arbeit und Fleiß wird als Sünde betrachtet. Auf dem Hauptwagen befindet sich die Puddingmauer, durch die man sich zuerst fressen muss. Es folgt der König des Landes, der stets der faulste sein muss. Die Häuser bestehen aus Lebkuchen, die Zäune aus Würstchen.

31. Nachläufer „Der Glücksbaum“

Auf dem ersten Nachläufer ist eine Wiese mit einem Baum, an dem alles hängt, was das Herz begehrt.

32. Nachläufer „Der Weinbrunnen“

Auf dem zweiten Nachläufer steht ein Brunnen, aus dem Rotwein fließt, Weingott Bacchus thront auf einem Weinfass.

V. Kirmesgruppe „Vie ut Asbi’eck“

„…..und jetzt erst recht!“

Startnummern 39 - 42

39. Standarte

40. Wagen „…….und jetzt erst recht!“

Die KG Vie ut Asbi’eck 1985 e.V. feiert in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum. Dies wird ausgelassen mit einem Sommerfest vor ihrem alten Gründungslokal „Alt Asbeck“ gefeiert. Vor der Kneipe haben die Asbecker ihren eigenen Biergarten und eine Tanzfläche aufgebaut und lassen es sich richtig gut gehen. Dieses Jahr ist Party-Jahr! Damit auch alle Zuschauer sehen können, dass für die Asbecker die 25 etwas Besonderes ist, wird eine große 25 den Wagen schmücken. Herzlichen Glückwunsch! … und jetzt erst recht in die nächsten 25 Jahre „Vie ut Asbi’eck“

41. Kindergruppe „…….und unser Musikinstrument blüht doch“

In diesem Jahr haben die Kinder der KG Vie ut Asbi’eck 1985 e.V. nur ein einziges Ziel: Sie wollen unsere Stadt verschönern! Und was wäre dazu besser geeignet als Gevelsbergs berühmtestes „Musikinstrument?!“ Um das Grau unseres Stadtwahrzeichens ein bisschen aufzupeppen, haben sich die Mini-Asbi’ecker etwas einfallen lassen. Sie schmücken einfach ihre „Harfe“ mit bunten Blümchen“ Denn wer hat schon ein buntblühendes Stadtwahrzeichen und das ganze noch als Musikinstrument? Man darf gespannt sein, was die Gärtnerkinder aus unserer Harfe machen können…

42. Einzelgänger „Gevelsberg geht neue Wege, der Gevelsbecher macht nur Probleme“

Die KG Vie ut Asbi’eck nimmt das aktuelle Thema „Gevelsbecher“ humorvoll im Kirmeszug auf die Schippe. Gevelsberg geht neue Wege… mit einer „Sonderedition“ des Gevelsbechers extra für die Gevelsberger Kirmes. Da jeder weiß, dass in unserer Stadt, besonders zur Kirmeszeit, kräftig gefeiert wird, wird versucht, das Publikum vom Kauf eines Gevelsbechers zu überzeugen. Mit dem Erlös soll ein eigenes Riesenrad gekauft werden, damit nicht alle paar Jahre unser schönes Kirmeswahrzeichen fehlt! Doch so einfach ist das nicht! Der Verkauf der „Sonderedition“ dürfte sich mehr als schwierig erweisen. Auf einem Handwagen wird ein gefüllter „Riesen-Gevelsbecher“ von fast 2 Meter dem Publikum zum Kauf angeboten.

VI. Kirmesgruppe „Pinass Brumse“

„Im Stadtsäckel is’ nix mehr los, in Dagobert’s Speicher steckt das Moos“

Startnummern 44 - 48

44. Standarte

45. Fußgruppe „Yes, we can!“

Im Jahr 2009 war es soweit: Die Vereinigten Staaten von Amerika wählten erstmals in ihrer Geschichte einen Präsidenten, der seine Wurzeln nicht auf dem „weißen Kontinent“ hat. Barack Obama residiert seitdem im Oval Office in Washington und ist Hoffnungsträger für zahlreiche Menschen, die aufgrund ihrer Hautfarbe in den USA bislang benachteiligt waren und sind. Diesen Meilenstein in der amerikanischen Geschichte greift im Kirmeszug 2010 Sir Jesse Lee Davis auf. Der farbige Sänger und Entertainer wurde in den vereinigten Staaten geboren und lebt mittlerweile seit vielen Jahren in Gevelsberg – wo er sich nicht nur beruflich, sondern auch privat erfolgreich für Gleichberechtigung, Gewaltfreiheit und Integration einsetzt, wie etwa als Pate der Gevelsberger Hauptschule. Sir Jesse Lee Davis ist am 27. Juni 2010 unter dem Motto „Yes, we can!“ als Staatsgast zu Besuch in Gevelsberg – standesgemäß in selbstgebauter Präsidentenkarosse und dem entsprechenden Begleittross aus Bodyguards, Fans und Journalisten.

46. Frauengruppe „Das Brumse Ein mal eins”

Seit vielen Jahren glänzen die Matrosinnen der KG „Pinass Brumse“ mit immer neuen Einfällen im Kirmeszug. In diesem Jahr werden die Damen nummeriert sein – nein, nicht um sie besser unterscheiden zu können, denn „ob blond, ob braun, ob henna“ – auch ohne Nummernschilder sind die Aktiven im zivilen Leben gut zu unterscheiden. Grund dafür, dass unsere Frauengruppe 2010 Zahlen trägt, ist, dass im Kirmeszug schwierige Rechenaufgaben gelöst werden sollen. Flink tanzt die quirlige Gruppe auf dem Weg von der Schnellmark zum Timpen durcheinander, doch auf ein spezielles Signal muss Aufstellung genommen werden. Immer neue mathematische Gleichungen sollen, mal von hinten, mal von vorn, dann in kürzester Zeit gelöst werden. Ob das Ergebnis dann immer richtig sein wird, das entscheiden Sie, liebe Besucherrinnen und Besucher, durch Ihren Applaus am Straßenrand.

47. Einzelgänger „Kasch als Nacktscanner“

Andreas Kalin ist seit 2003 der „Einzelgänger“ der KG „Pinass Brumse“. Viel Kraft haben seither alljährlich seine Darbietungen gekostet, die stets zu den beiendruckendsten Leistungen der Kirmeszug-Einzelgänger gehört haben. Gar nicht viele Worte müssen aufgewandt werden, um die Darstellung im Kirmeszug 2010 zu beschreiben. Was ein „Nacktscanner“ tut, weiß jedermann, seit entsprechende Geräte für Flughäfen erstmals durch die Medien geisterten. Wenn nun Andreas Kalin als „Nacktscanner“ die Strecke bewältigen und das Publikum „scannen“ wird, bleibt sicherlich kein Auge trocken. Kommen Sie nach Gevelsberg und gewinnen Sie neue Einblicke in Ihr eigenes „Ich!“

48. Wagen „Im Stadtsäckel is’ nix mehr los, in Dagobert’s Geldspeicher steckt das Moos!“

Fünfzehn Milliarden Euro, so sagen es neueste Schätzungen voraus, fehlen 2010 in Deutschland den kommunalen Kämmerern. Andernorts zogen Städte längst den Stöpsel aus ihren Schwimmbädern, schlossen Büchereien und Musikschulen, in die Kindergärten regnet es herein und die Straßen sehen aus wie Schweizer Käse. Ändert sich nichts, könnte das in Gevelsberg auch einmal Realität werden. Wie einfach Finanzprobleme zu lösen wären, hätte die Stadt Gevelsberg einen reichen Onkel, stellt die KG „Pinass Brumse“ mit ihrem Wagen dar. Dagoberts Geldspeicher, allen wohlbekannt, ist das Objekt der Begierde von Bürgermeister Claus Jacobi und Stadtkämmerer Andreas Saßenscheidt. Sie unternehmen den Versuch, an dessen Inhalt zu kommen, da aus der Bundeshauptstadt keine Lösung für die ungerechte Verteilung der deutschen Steuergroschen zu erwarten ist. Natürlich werden die Bewohner der Comicstadt den Angriff auf den Schatz des reichen Onkels nicht ohne Widerstand beobachten – die Gevelsberger Stadtoberen und auch Dagoberts Familie werden viel Kreativität in die Darstellung einbringen, um ihre jeweiligen Ziele zu erreichen.

VII. Kirmesgruppe „Dä vam Lusebrink“

„In Afrika ist Fußballtag“

Startnummern 50 - 52

50. Standarte

51. Einzelgänger(in) „Eine Frau für alle Fälle“

Alleine das Motto der Einzelgängerin sagt aus, was das Publikum zu erwarten hat. Die Frau von heute steht nicht mehr nur noch hinterm Herd und putzt wie ein Teufel! Auch die schönen Seiten des Lebens werden genossen. Was eine Frau so alles leisten kann, wird uns die Einzelgängerin zeigen.

52. Wagen „In Afrika ist Fußballtag“

Die Wagendarstellung der Lusebrinker steht ganz im Zeichen der Fußball-WM 2010. Auf einem Fußballfeld mitten im Busch findet ein außergewöhnliches Fußballspiel statt und im Eingeborenendorf nebenan zeigen die „Afrikaner“ auch einige lustige Dinge. Natürlich wird auch ein „unanständiger“ Fan von den Eingeborenen etwas weichgekocht. Die Dorffrauen waschen die Trikot’s der Fußballer und um den Wagen werden die Fan’s vieler Nationen das große Fußballspektakel feiern!

VIII. Kirmesgruppe „Hippendorf“

“75 Jahre fit, alle Hippendörfer machen mit”

Startnummern 54 – 61

54. Standarte

55. Einzelgänger „Das Jubiläumspaket“

Der Einzelgänger gratuliert der KG Hippendorf mit einem Überraschungspaket zum 75. Jubiläum. Er wird selbst in Verkleidung aus diesem Paket schlüpfen und einige Überraschungen präsentieren.

56. Kindergruppe „Schneewittchen und die 7 Zwerge“

Die Kinder stellen die Märchenfiguren dar und zeigen einige klassische Szenen, die immer wieder gern gesehen werden. Neben Schneewittchen werden die 7 Zwerge und natürlich auch die böse Fee zu sehen sein.

57. Frauengruppe „In Afrika ist die WM, drum kommen die Frauen zur Kirmes hin“

Bedingt durch die WM im eigenen Lande (Südafrika) kommen sehr viele Gäste ins Land, darum fühlen sich die Afrikanerinnen eingeengt und gehen lieber zur Gevelsberger Kirmes, um hier beim Kirmeszug ihre Tänze und andere Rituale zu zeigen.

58. Jugendgruppe „Showgeschäft im Wandel der Zeit“

Die Jugendlichen aus dem Hippendorf performen auf der angedeuteten Showbühne Künstler von einst (wie Marilyn Monroe, Frank Sinatra etc.) und Showgrößen von heute wie (Lady GAGA, Tokio Hotel etc.). Wer genau hinschaut, wird die Unterschiede der verschiedenen Epochen erkennen.

59. Wagen „Das Fitnesscenter“

75 Jahre fit, alle Hippendörfer machen mit. Es wird gezeigt, wie sich die Menschen vor 75 Jahren fit hielten, und wie sich Fitness-Programme und Geräte heute darstellen. Man wird also genau erkennen können, wie sich die Methoden und Geräte im Laufe der 75 Jahre gewandelt haben. Auf dem Hauptwagen sehen wir ein modernes Fitnesscenter, mit anschließender Bar und einem Massageraum im Obergeschoss.

60. Nachläufer „Fitness-Studio 1935“

Auf dem Nachläufer werden die Hippendörfer zeigen, wie man sich in den Gründerjahren der KG fit hielt. Eine große Rolle spielte jedoch auch damals schon die Kirmes, für die es sich immer lohnte, fit zu bleiben bzw. fit zu werden.

61. Fußgruppe „Boxenstopp im Hippendorf“

Die Fußgruppe zeigt, wie ein Boxenstop auf der Formel 1 Strecke im Hippendorf vollzogen wird. Man ist natürlich bemüht, ihn genauso gut und schnell durchzuführen, wie auf den Rennstrecken dieser Welt. Nur eines sei dabei zu bemerken, es handelt sich nicht um einen Formel 1 Rennwagen, sondern um ein Gefährt, an dem auch der Fahrer seine Pflege und Streicheleinheiten bekommen muss.

IX. Kirmesgruppe „Vie vam Kopp“

„Von der Ennepe bis zur Ruhr, Kunst & Kultur“

Startnummern 67 – 72

67. Standarte

68. Einzelgänger „Auch Kirmes, kein Bier vor 4“

Dieses musste Jürgen seiner Frau versprechen. Aber Jürgen zeigt sich sehr kreativ, wenn es um seine Bedürfnisse geht. Er hat seinen eigenen „Kirmesbierstand“, wo die Uhr etwas anders schlägt. Alle dürfen gespannt sein, ob er sein Versprechen halten wird.

69. Trecker „Von der Ennepe bis zur Ruhr, Kunst & Kultur“

Ein „Picasso“ Trecker, also recht bunt, trägt das Mottoschild und zieht den ersten Wagen.

70. Wagen „Kulturhauptstadt Gevelsberg“

Auf dem Wagen vorne zeigt sich in Front ein Flugzeugcockpit einer bekannten Berliner Fluggesellschaft mit dem Emblem der Ruhr 2010 und dem Städtenamen Gevelsberg. Dieses Flugzeug hat viele Gäste nach Gevelsberg gebracht und „parkt“ nun mit dem Heck im „Engelbert Tunnel“, der hinter de Cockpit baulich angedeutet ist. Hinter dem „Engelbert Tunnel“ präsentiert sich künstlerisch gestaltet die „Kirmesmauer“. Mit dem Engel-Bert“, der sich als Figur drehend auf einem Sockel zeigt, kann weitere „Kunst aus Gevelsberg“ bewundert werden. In der Mitte des Wagens steht die ProCity „Kulturtasche“ vom Timpen, „Gevelsberg erfrischend anders“, es ragt erfrischendes Leben aus der „Kulturtasche“ und zeigt sich sehr bewegt. Am Ende des ersten Wagens zeigt sich weitere Kunst aus Gevelsberg, die „Stadtharfe“ der Ennepe Brücke. Bis heute hat noch keiner einen Ton aus ihr heraus bekommen, aber es gibt immer noch Menschen, die es probieren.

71. Wagen „Sandkunst am Ennepestrand“

Auf dem zweiten Wagen, der direkt an den ersten Wagen gekoppelt wird, ist unsere neue „Kulturstätte“ der Ennepebogen zu sehen, auch dort am Ennepestrand ist moderne „Sand-Kunst“ entstanden, aber „Sandkunst“ und Freizeitsport geht nicht immer gut. Man wird sehen!

72. Wagen „Glückauf Ruhr 2010“

Ein zweiter Trecker mit dem Schild „Glückauf“, zieht den dritten Wagen. Mit dem dritten Wagen sind wir nun mitten in der Kulturhauptstadt 2010. Es wird ein großer Kohleförderturm zu sehen sein, der auf dem hinteren Teil des Wagens steht. Rechts und links des Wagens sind treppenartig Podeste errichtet, auf denen ein Sinfonieorchester Platz genommen hat, welches sich „spielerisch“ einbringt. Echte „Kumpels“ dürfen natürlich auch dort nicht fehlen, Sie zeigen sich symbolisch für alle Bergleute aus dieser Region. Auf der Straße zwischen dem zweiten und dritten Wagen findet auf der „A40“ „Still-Leben“ statt. Eine kleine Demonstration zu einer geplanten Veranstaltung im Rahmen der Ruhr 2010, wie dieses Event am 18. Juli zwischen Dortmund und Duisburg gefeiert werden soll. Künstler, Akrobaten und fliegende Händler werden sich mit den Besuchern aus In- und Ausland vermischen und ergeben eine bunte Einheit. Mit guter Musik und reichlich Stimmung wird diese Darstellung durch die Straßen von Gevelsberg rollen.

X. Kirmesgruppe „Fidele Vogelsanger“

„Usen Willi sitt vie quitt, nu kömmt dä nigge Hamerschmiett“

Startnummern 74 - 76

74. Standarte

75. Wagen „Der Hammerschmiedwagen“

Die KG Fidele Vogelsanger hat sich in diesem Jahr dem Kirmesmotto verschrieben und baut auf ihrem ersten Wagen den Hammerschmiedwagen von „Willi“ nach. Jedoch wird der Wagen so gestaltet, dass sich im Inneren die Kunstschmiede Janorschke befindet, in der jedes Jahr die Hammerschmiedfete stattfindet. So auch im Kirmeszug 2010.

76. Wagen „Der alte und der neue Hammerschmied“

Auf dem zweiten Wagen wird die Ablösung des alten Hammerschmiedes „Willi“ Sichelschmidt durch den „Neuen“ Bernd Matthäi gezeigt. Die Ablösung wird in Form eines Wetterhäuschens dargestellt und vollzogen.

XI. Kirmesgruppe „Mühlenhämmer“

„Kirmes-Sonntag Straßenrand, Mittwoch dann zum Iämpestrand“

Startnummern 78 – 86

78. Standarte

79. Jugendgruppe „Halli Galli am Ennepestrand“

Endlich brauchen unsere Kinder nicht mehr an die teuren Küsten fremder Länder. Der neu entstandene Wohlfühlstrand an der Ennepe lässt keine Wünsche offen. Unsere Kinder beschäftigen sich mit Beach Volleyball, Sonnenbaden, Federball, Tauchen, Surfen und allen anderen angenehmen „Spielen“ am Strand.

80. Trecker „Neptun“

Endlich ist es Wirklichkeit! „Ein Paradies aus Menschenhand, Neptun und sein Ennepestrand“. Eröffnet wird die Darstellung durch einen imposanten Neptun, der auf der Zugmaschine thront. In seiner rechten Hand befindet sich sein Dreizack und zu Ehren der Stadt Gevelsberg hält er in der linken Hand zusätzlich das Stadtzeichen, besser bekannt als Harfe.

81. Wagen „Der Leuchtturm“

Direkt hinter Neptun erscheint das Finanzcenter. An das Finanzcenter schließt sich ein „ausgeflippter“ Leuchtturm an. Um den zu erwartenden Schiffsverkehr in geordnete Bahnen zu lenken, wurde ein hochmodernes Signalfeuer erbaut, um das sich die ersten Bötchen tummeln. Im Anschluss daran folgt die neue Villa Schwarzmann. Diese befindet sich noch im Bau, da die Baustoffhändler die edlen Materialien (edle Ziegel und Marmor) nicht so schnell liefern können.

82. Wagen „Der Strand“

Auf dem folgenden Wagen wird das aktive Strandleben dargestellt. In den anschließenden Arkaden versucht ein heruntergekommener Ostfriese sich mittels Akkordeonspiel ein Zubrot zu verdienen.

83. Wagen „Das Umspannwerk“

Als Abschluss der Darstellung sorgt das städtebaulich gelungene Umspannwerk des örtlichen Versorgers für das nötige Watt am Ennepestrand.

84. Einzelgänger „Kommpott“

„Kommpott“ (dies ist kein Schreibfehler!) Für die Küchenschlacht hat’s nicht gereicht, aber für den Kirmeszug. Da viele Köche bekanntlich den Brei verderben, macht der Einzelgänger Kommpott. Wie man diese Darstellung auch interpretieren kann, werden die Zuschauer Kirmessonntag sehen!

85. Frauengruppe „Guten Abend gute Nacht, jetzt ist Kirmes, bleibt bloß wach“

Eine Gruppe von schlaftrunkenen Mühlefrauen wandelt auf den Gevelsberger Straßen. Unser liebes Sandmännchen, als altgedienter Kirmesfreund, hat es sich in diesem Jahr von seinem Schlafsand getrennt und auf Hallo-Wach-Sand umgestellt. Mit diesem Hallo-Wach-Sand beglückt es die Mühlefrauen, damit sie über Kirmes nicht alles verpennen. Wir hoffen, dass der Hallo-Wach-Sand sich auch auf das Publikum auswirkt und bis zum Zugende reicht.

86. Fußgruppe „Bauer sucht Frau“

Inspiriert durch die bekannte Fernsehshow haben sich unsere gestandenen Jungbauern und Gutsherren entschieden, den Gevelsberger Kirmeszug zu nutzen, um die Liebe ihres Lebens zu finden.

XII. Kirmesgruppe „Haufer Jungen“

„75 Jahre – hier sind die Jubilare“

Startnummern 88 - 89

88. Wagen „75 Jahre – Hier sind die Jubilare“

Der Wagen der Haufer Jungen steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des 75. Jubiläums. Auf drei Großfotos, die sich am Ende des Wagens drehen, sind die Stationen der Haufer im Generationswandel zu sehen. Ansonsten wird ein rauschendes Fest mit Biegarten und Spanferkel auf offenem Feuer gefeiert. Auch das Publikum wird teilhaben, denn an der Zugstrecke wird vom Spanferkel etwas an die Zuschauer verteilt.

89. Nachläufer „Der Teckel“

Einen besonderen Erfolg in den letzten 75 Jahren hatten die Hauer Jungen mit „Ihrem“ Teckel. Diesen haben sie als Nachläufer der Jubiläumsdarstellung nachgebaut.

XIII. Kirmesgruppe „Börkey“

„Sei hier Gast“

Startnummern 90 – 99

90. Standarte

91. „The Devils“ Show- u. Marchingband

92. Kindergruppe „Die Fruchtzwerge“

Von Kinder immer wieder gern genascht… Fruchtzwerge. Eine Speise für die Kleinen – süß – bunt – lecker. So kommen die Kids vom Börkey als Fruchtzwerge daher, aber Vorsicht… Anbeißen nicht erlaubt.

93. Jugendgruppe „Stoneage meets Future“

Die Jugendgruppe der KG Börkey spannt einen kulinarischen Bogen von der Steinzeit bis in die Zukunft. Damals mussten die Menschen erst noch einen Saurier erlegen, bevor dieser auf offenem Feuer gegrillt werden konnte. Heute kann man sich den Fast Food Tempeln schon mit dem Auto nähern und sich die Burger direkt ins Fahrzeug reichen lassen. Schnell, bequem – schmackhaft? Kommt vielleicht bald der Tag, wo man mit einer Pille täglich über die Runden kommt?

94. Einzelgänger „Der Suppenkasper“

Hummer, Klavier, Geflügel, Steaks, frisches Obst, Sahnetorte… bekommen die Anderen… Und was kriegt Kalle? Nen Pott Suppe Da ist der doch not amused. Meine Suppe will ich nicht…meine Suppe ess ich nicht… protestiert er.

95. Wagen „Börkeyer Highlights“

6 Pokalsiege durften die Börkeyer in 75 Jahren feiern. Davon sogar 4 in den letzten 10 Jahren. Auf dem 1. Wagen werden alle ersten Plätze nochmals skizziert. Vielleicht kann sich ja der ein oder andere noch erinnern. Weiter wird an einem Wagen aus den 50ern erinnert. Münchhausen und der Ritt auf der Kanonenkugel. Leider verfehlte dieser Angriff auf den Pokal sein Ziel.

96. Wagen „Das Feuerwerk“

Kein großes Fest kann auf ein Feuerwerk verzichten. Zum 75-jährigen spendiert die KG Börkey ein grandioses Spektakel. Pyrotechniker der Spitzenklasse sind in Aktion, um den Kirmeshimmel hell zu erleuchten. Farbenprächtige „Raketen“ steigen aus Flaschen in die Luft. Beschallt wird dieser Wagen mit dem Song „Feuerwerk“ von Stefan Remmler.

97. Frauengruppe „Tischlein deck dich“

Zwischen den Wagen 1, 2 und 3 präsentiert sich die Börkeyer Frauengruppe. Jubiläum – na klar, aber nicht ohne Kaffee und Kuchen. Die Damen werden dem Kirmespublikum zeigen, wie eine Kaffeetafel für ein Jubiläum angemessen gedeckt wird. Aber bitte mit Sahne – Kalorien sparen können die Anderen…

98. Fußgruppe „Sahneschnittchen“

Damen aufgepasst!!! Das auf dem Börkey echte Sahneschnittchen leben, wurde schon immer gemunkelt. Jetzt wollen wir diese auch mal zeigen.

Sahneschnittchen vom ALLERFEINSTEN

Süß und verführerisch… Nur gucken – nicht anfassen.

99. Wagen „Sei hier Gast“

Nach all den Leckereien von Fruchtzwergen über Saurierfleisch, Burger, Kalles Suppe, Kaffee und Kuchen kommt nun der dritte Wagen. Angeregt von einem Bühnenbild aus dem Musical „Die Schöne und das Biest“ haben die Börkeyer eine Showtreppe aus Tellern gebaut. Hier schreiten nette Kellnerinnen herab und servieren den Gästen die schönsten Leckereien. Im Hintergrund befindet sich eine große, überschäumende Sektflasche im Kübel. Vorne eine reich gedeckte Tafel mit Kerzenlicht. Auch auf der Straße wird natürlich Speis und Trank gereicht…

Musik: „Sei hier Gast“

Dat es et füör düett Joahr!

kirmes/zug2010.txt · Zuletzt geändert: 22.06.2010 11:48 von goletz
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