Zugbeschreibung 2008

Erläuterungen zu den Darstellungen des Kirmeszuges

I. Kirmesgruppe „Haufer Jungen“

„Die Haufe brennt jetzt selber“ Startnummern 6 - 10

6. Standarte

7. Fußgruppe „Urlaub mit der B(P)io-Handtasche“ Die Idee für diese Fußgruppe wurde nach der Preisverleihung 2007 geboren, als es für die „Haufer Jungen“ als Preis eine „wunderschöne“ Strandtasche gab. Ingo (Timpelmann) als Frau und Rolf (Balbinot) als Mann werden genau diese besagte Strand-Handtasche im Kirmeszug mitführen. Auch andere Strandutensilien werden, wie es üblich ist, in einem Bollerwagen mitgeführt. Diese Teile, wie Sonnenschirm, Stuhl und andere Strandurlaubs-Gegenstände werden, wenn der Sand verteilt ist und Strandstimmung aufkommt, unter Regie der Frau durch den Mann auf- und abgebaut.

8. Wagen „Der Maischebottich“

Wenn man Schnaps brennen will, braucht man Maische. Diese Maische wird in einem Bottich mit 2,50 m Höhe und 2 m Durchmesser aufbewahrt. Aus diesem Maischebottich wird man dann die Maische in den Brennofen befördern. Diese Arbeit wird natürlich nicht ohne Behinderungen ablaufen. Auch die Explosion des Brennofens (Destille) wird den Zuschauern viel Freude machen. Nach dem Brennvorgang wird der gebrannte „Fusel“ in einen Tank gefüllt.

9. Wagen „Der Haufer Tropfen“

Vom Tank der Brennerei auf dem 1. Wagen wird dann über Leitungen die Abfüllanlage gefüllt. Nach der Abfüllung wird denn der „Haufer Tropfen“ in der Probierstube verkostet. Auch das Publikum darf natürlich probieren. Wir sind gespannt, wie der „Haufer Tropfen“ schmecken wird.

10. Einzelgänger „Zugleiter“

Alles was das Wort „Zugleiter“ in sich verbirgt, wird vom Einzelgänger der Haufe dargeboten. Ob er eine Leiter auszieht (eine Zugleiter), oder ob er die Leiter hinter sich herzieht (eine Zugleiter), wird dem Publikum gezeigt. Auch die Zugleiter des Kirmeszuges werden dargestellt. Im blauen Kittel wird der Einzelgänger alle 5 amtierenden Kirmes- „Zugleiter“ präsentieren.

II. Kirmesgruppe „Im Dörnen“

„Harry Potter“ Startnummern 12 - 19

12.Standarte

3. Fußgruppe „L 666-Gevelsberg hat zu tief gegraben“

Die Behauptung, das Gevelsberg beim Bau des Tunnels zu tief gegraben hat, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Die Fußgruppe der KG „Im Dörnen“ wird jedoch zeigen, das es eine Tatsache ist. Die Zuschauer werden sehen, wer Recht hat.

14. Einzelgänger(in) „Strickliesel“

Die Strickliesel aus dem Dörnen strickt und strickt und strickt…. den ganzen Tag. Vielleicht fallen da auch mal ein Paar Socken, Stutzen oder ein Pullover für den einen oder anderen Zuschauer ab?

15. Wagen „Der Hogwarts Express“

Der Hogwarts Express bringt die Zauberschüler vom Bahnhof in London zur Zauberschule in das Schloss Hogwarts. Natürlich ist die Abfahrt in London vom legendären Bahnsteig 9 ¾.

16. Trecker „Das Schloss Hogwarts“

Auf dem Zugfahrzeug des 2. und 3. Wagens wird das Schloss Hogwarts, in dem sich die Zauberschule befindet, dargestellt.

17. Wagen „Der Zauberbaum“

Ein großer Zauberbaum, wie ihn die Harry Potter Fans kennen, wird diesen Wagen schmücken. Harry Potter zeigt weiterhin seine Zaubermacht, indem er in einem Auto sitzend über diesen Wagen fliegt.

18. Wagen „Die Zauberschüler“

In der Schulklasse der Zauberschüler, die auf diesem Wagen dargestellt wird, geht es hoch her, denn die Zauberlehrlinge müssen das Zaubern lernen. Da geht auch einiges schief. Das Publikum wird sehen, welche Zaubertricks Lehrer und Schüler so drauf haben.

19. Fußgruppe „Dörnenpiraten“

Die mittlerweile bewährte Fußgruppen-Truppe aus dem Dörnen hat sich in diesem Jahr der Piraterie verschrieben. Dargeboten wird das Piratenleben, so wie es sich die Dörnenmannen vorstellen und vielleicht auch wünschen.

III. Kirmesgruppe „Vie vam Kopp“

„Flieger grüß mir die Sonne“ Startnummern 21 - 27

21. Standarte

22. Fußgruppe „Gevelsberg, fiev Dage rupp-di-tupp“

Die Fußgruppe der KG „Vie vam Kopp“ zeigt sich ganz im Zeichen des Mottos der Gevelsberger Kirmes 2008. Jeder einzelne Kirmestag, von Freitag bis Dienstag wird auf eine symbolische Art dargestellt. Für den Freitag steht z. B. das Anblasen der Kirmes. Man darf sich bereits jetzt schon auf die kreativen Ideen dieser Darstellung freuen, die des Weiteren mit stimmungsvoller Musik begleitet wird. Auch unser Motto „Rupp di tupp“ wird reichlich zuhören sein. Darauf ein „Rupp di tupp“.

23. Trecker „Flieger, grüß mir die Sonne“

Fliegen wie ein Vogel, davon träumte auch Otto Lilienthal vor mehr als 100 Jahren. Mit der Methode „vom Sprung zum Flug“ markierte Otto Lilienthal 1891 den Beginn des menschlichen Fluges. 12 Jahre später kam man zur Verwirklichung des Motorfluges durch die Gebrüder Wright aus den USA. Und wie es den Flugpionieren vor über 100 Jahren erging, zeigt die KG „Vie vam Kopp“ in Bild und Ton.

Der 1. Trecker trägt das Mottoschild „Flieger, grüß mir die Sonne“, und ist das Zugfahrzeug der ersten beiden Wagen.

24. Wagen „Otto Lilienthal-der erste Flug“

Der 1. Wagen zeigt „Otto Lilienthal“ bei seinen ersten sicheren Gleitflügen der Fluggeschichte. Von einem hohen Berg gleitet „Otto“ mit seinem Flugapparat herunter ins Tal. Dort gleitet er über dem vor Ihm liegenden Wald. Ob ihm der Rückflug auf den Berg gelingt? Die Zuschauer werden es abwarten müssen!

25. Wagen „Das Denkmal“

Der 2. Wagen ist direkt an den 1. Wagen gekoppelt und zeigt ein „Denkmal“ zum Gedenken an „Otto Lilienthal“. Es steht in Berlin und wurde 1914 eingeweiht. Ein großer Sockel bedeckt den Wagen, auf dem „Otto Lilienthal“ als Figur in einer Flugpose zu sehen ist.

26. Trecker „Der Flugtower“

Auf dem Dach des zweiten Treckers entstand ein „Flugtower“. Der „Sicherheitschef“, der im Tower steht, kann das Chaos, das hinter ihm passiert, nicht glauben! Aber was ist passiert? Die Auflösung folgt mit dem dritten Wagen.

27. Wagen „Die Bruchpiloten“

Auf dem dritten Wagen sieht man bereits den Beginn des „Motorflugs“. Leider haben die Landungen der „Piloten“ nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Sie haben dummerweise die „Flugstation“ verpasst. Auf dem vorderen Teil des Wagens hat sich einer der „Piloten“ in einen Sandhaufen verflogen. Das Heck der „Flugmaschine“ ragt in den Himmel und der „Pilot“ hat etwas Bewegungsarmut. In der Mitte des Wagens steht ein großer „Baum“, in dem sich das Heck einer „Flugmaschine“ verfangen hat und Kopfüber nach unten wippt. Hinter dem „Baum“ bewegt sich eine „Flugmaschine“ etwas ungewöhnlich, der „Pilot“ zeigt sich ratlos. Am Ende des Wagens, da strahlt Sie nun, die riesige „Sonne“, die alle „Flieger“ grüßen soll.

IV. Kirmesgruppe „Hippendorf“

„Steuerparadies Hippendorf“ Startnummern 29 - 37

29. Standarte

30. Einzelgänger „Dopingstar“

Der Einzelgänger aus dem Hippendorf hat sich in diesem Jahr mit dem Thema Doping befasst und zeigt auf, was passiert, wenn man gedopt wird. Der „Dopingstar“ zeigt die Folgen des Dopings auf. Was im ersten Moment großen Erfolg zeigt, schlägt schnell ins Negative um.

31. Kindergruppe „Starlight Express“

Seit 20 Jahren wird das Musical Starlight Express in Bochum aufgeführt und immer noch mit sehr großem Erfolg. Da nun die „neuen“ Stars bereits im Fernsehen gesucht werden, wollen die Kinder aus dem Hippendorf einmal zeigen, was sie drauf haben. Mit ihrer Darstellung im Kirmeszug wollen sie nun beweisen, dass es mit ihnen als Darsteller noch weitere 20 Jahre weitergehen kann.

32. Frauengruppe „Die Hippendorf-Marionetten“

Die Marionetten aus dem Hippendorf waren es leid, immer an Schnüren von anderen bewegt zu werden und somit nach deren Pfeife tanzen zu müssen. Darum sind sie ausgerissen, um mit dem Gevelsberger Publikum fröhlich Kirmes zu feiern.

33. Trecker „Der Tresor“

Der Trecker dieser Darstellung wird als Tresor verkleidet, was schon darauf hinweist, worum es geht – ums Geld.

34. Wagen „Steuerparadies Hippendorf“

Warum in die Ferne schweifen (Lichtenstein), wenn das Gute liegt so nah – das Hippendorf. Hippendorf geht neue Wege. Sie haben ein Steuerparadies geschaffen, das Seinesgleichen sucht. Es liegt auch näher und es gibt höhere Prozente. Es war auch nötig, das Vereinsheim einzuzäunen und mit Bodygards zu sichern. Damit auch die Finanzbehörde keine Chance hat, wird es zusätzlich noch durch einen Wachturm gesichert.

35. Wagen „Der Butterdampfer“

Auf dem zweiten Wagen wird ein Butterdampfer zu sehen sein. Hier kann man zollfrei einkaufen, und zwar auf der Ennepe. Früher musste man zur „Butterfahrt“ an die Nord- oder Ostsee reisen, heute ist die Ennepe das Hippendorf-Zollfrei-Paradies.

36. Wagen „Das Steuer-Sparschwein“

Um die „neuen“ Wege der Stadt Gevelsberg mit zu finanzieren, wird es auf dem dritten Wagen ein großes Sparschwein geben, in dem das Geld für die Stadt per Kran abgelegt wird. Bei so einer Steueroase in Gevelsberg sollte die Stadt nicht ganz leer ausgehen.

37. Fußgruppe „Slapstick - die Anfänge des Kinofilms“

Seitdem Anfang Juni 2008 die Universal-Filmstudios abgebrannt sind, ist es vorbei mit den alten Stummfilmstreifen, die den Leuten schon Anfang des 20. Jahrhunderts viel Freude bereitet haben. Denn fast alles ist den Flammen zum Opfer gefallen. Um jedoch zu zeigen, wie es damals zuging, das Publikum zum Lachen zu bringen, wollen die Fußgruppen-Darsteller den Kirmeszugbesuchern zeigen.

V. Kirmesgruppe „Berge“

„Der Berger Zauberwald“ Startnummern 44 - 47

44. Standarte

45. Einzelgänger „Oma Krenkels kleines Kaufhaus“

In Oma Krenkels kleinem Kaufhaus konnte man alles kaufen was man braucht oder auch nicht braucht. Von „A“ wie Apfelschäler über „O“ wie Ofenrohr bis „Z“ Zwiebeltopf. Selbst zu Silvester gab es die Knallkörper, die die Kinder ja eigentlich gar nicht kaufen durften. Viele Gevelsberger werden sich gerne an das kleinste „Kaufhaus in Gevelsberg“ erinnern, denn das war immer die letzte Rettung. Das Publikum wird sehen, was der Berger Einzelgänger alles zu bieten hat.

46. Kindergruppe „Die Zauberschule“

In dieser Schule werden Experimente und Zaubereien gemacht. Der Nachwuchs der kleinen Hexen und Zauberer werden hier auf den Ernst des Lebens vorbereitet. In der Mitte des Wagens hängt ein Kessel, indem die Kleinen ein komisches Gebräu gemacht haben. Die Lehrerin dieser Klasse hat eine Menge zu tun, um den kleinen Hexen und Zauberern alles beizubringen. An dieser Schule gibt es auch noch einen Glockenturm. Dieser Glockenturm gestaltet sich als „nicht normal“, weil die Zauberschüler die Uhr verzaubert haben.

47. Wagen „Der Berger Zauberwald“

Auf dem Wagen der Berger wird der Berger Zauberwald dargestellt, indem Hexen, Zauberer und andere düstere Gestalten leben. In einem großen Kessel lebt eine Gestalt, die auf ihre Erlösung wartet, was jedoch die Hexen und Zauberer nicht zulassen werden. In einer alten Burg lebt der „oberste“ große Zauberer, der über dem Zauberwald wacht und nur Bewohnern den Zutritt gewährt.

VI. Kirmesgruppe „Aechter de Biecke“

„Ich bin (k)ein Star! Holt mich hier raus!“ Startnummern 49 - 51

49. Standarte

50. Wagen „Ich bin (k)ein Star! Holt mich hier raus!“

Die Aechterbieckschen haben sich entschieden, eine Gruppe Gevelsberger Bürger in den Dschungel zu schicken. Ihren gewohnten Luxus können sie sich hier abschminken. Denn hier gibt es inmitten wilder Vegetation nur das fürs Überleben notwendigste: Eine Feuerstelle und Schlafplätze. Ein Fluchtversuch ist zwecklos, und wer will ein so reizendes Camp schon freiwillig verlassen. Ob Spinnen, Schlangen oder Dschungelprüfungen: Gefahren lauern überall. Durch sorgfältige Einweisungen und eine ständige Verfügbarkeit von Ärzten und Psychologen ist jedoch garantiert. Lebensgefahr besteht für die Kandidaten zu keinem Zeitpunkt. Als Grundration gibt es etwas Reis, Bohnen und Wasser. Die Teilnehmer können durch das Auffinden von Sternen, die bei den Prüfungen versteckt sind, ihre Situation im Camp verbessern. Für jeden gefundenen Stern gibt es zusätzliche Nahrung für die Camp-Insassen.

Die Moderatoren erklären die Spiele, und die Teilnehmer müssen sich Häme und Spott gefallen lassen.

Sollte es einem Teilnehmer einmal zu viel werden, kann er mit dem Ausruf: „Ich bin (k)ein Star – holt mich hier raus!“ seinen Auszug fordern. 51. Frauengruppe „Die Bankräuber“

Na, heute schon eine Bank geraubt? Anders als gedacht, werden die Frauen eine Bank rauben! Die Zuschauer werden erstaunt sein, wie leicht ein Bankraub sein kann!

VII. Kirmesgruppe „Vie ut Asbièck“

„Max und Moritz“ Startnummern 54 – 56

54. Standarte

55. Kindergruppe „Schulfrei! Wir tanzen in den Urlaub“

Was gibt es für die Schulkinder schöneres als Ferien? Und das möchten die Asbecker Kinder zeigen! Schulkinder packen alles ein, was man zu einem tollen Sommerurlaub braucht. Koffer, Sonnencreme, Wasserball, Schwimmreifen und natürlich Musik. Die Kinder tanzen und spielen zu bekannten Sommerhits und freuen sich auf ihre Sommerferien. Mit einem voll gepackten Handkarren und mit viel Frohsinn und Lebensfreude geht es los.

56. Wagen „Max und Moritz“

Vor 100 Jahren starb Wilhelm Busch und aus diesem Grund möchten die Asbecker Kirmesfreunde seine Lausbubengeschichte wieder aufleben lassen und auf lustige Weise darstellen. Der Wagen zeigt im vorderen Bereich einen Apfelbaum, in den Ästen hängen Witwe Bolte’s leblose Hühner. Unter dem Baum sitzt Wilhelm Busch und liest aus seinem Buch vor und unterhält sich mit der Witwe. So wird das Publikum informiert und mit in die Darstellung einbezogen. Auf dem hinteren Teil des Wagens ist das Haus der Witwe Bolte zu erkennen. Max und Moritz sitzen auf dem Dach mit Angeln in den Händen. Während die Witwe Sauerkraut im Keller holt, stehlen Max und Moritz durch den Kamin mit ihren Angeln das gebratene Geflügel. Der schuldlose Spitz wird des Diebstahls verdächtigt und bekommt mit dem Holzlöffel seine Strafe von Witwe Bolte.

VIII. Kirmesgruppe „Dä vam Lusebrink“

„Clubschiff MS Lusebrink“ Startnummern 65 – 66 65. Standarte

66. Wagen “MS Lusebrink”

Mit dem wunderschönen Clubschiff „MS Lusebrink“ auf Kreuzfahrt. Auf der „MS Lusebrink“ haben Sie Einsichten mit den besten Aussichten auf unvergessliche Stunden aktiver Erholung. Sonne garantiert. Das untere Deck mit Pool gehört allen Fitnessfreunden. Auch ein blinder Passagier sucht hier seinen Platz an der Sonne. Auf dem oberen Deck befindet sich ein Restaurant mit fremdartigen Speisen. Der Ober erwartet ein kleines Trinkgeld. Sonnenliegen und Handtücher sind im Preis inbegriffen. Im Hintergrund spielt leise Tanzmusik; das Fernweh packt jeden. Manche Passagiere sehen im Gesicht leichenblass aus, da Sie unter Seekrankheit leiden. Einige hängen über der Reling und füttern die Fische. Die Kommandobrücke mit Kapitän Lusiano und seiner Crew sorgen für eine wunderbare, unvergessliche Zeit an Bord. In der Bugwelle begleiten Delfine das Kreuzfahrtschiff auf seinen Weg über den Ozean.

IX. Kirmesgruppe „Pinass Brumse“

„No smoke – no fun” Startnummern 68 – 70

68. Standarte

69. Einzelgänger “Ropp un runner – dä Benzinkalender”

Andreas Kalin ist 2008 wie gewohnt als Einzelgänger für die KG Pinass Brumse am Start. Heuer zeigt er den „Benzinkalender“. Denn egal ob Ferien, ob Feiertage: An der Zapfsäule ist die Jahreszeit noch nie so leicht abzulesen gewesen wie in diesem Jahr.

Die Konzerne sagen: „Purer Zufall – ihr Verbraucher habt von Marktmechanismen halt keinen Dunst“. Schließlich – so heißt es dort – liegt es am Weltmarkt, dass Pfingsten 20 Cent pro Liter mehr zu zahlen sind, als eine Woche zuvor oder eine Woche danach. Klar, am Weltmarkt, an den Scheichs, am Dollar, an der D-Mark, am Euro, an Fortuna Düsseldorf, an der Luftfeuchtigkeit und am Kommunismus. Und natürlich nicht daran, dass wir im Land der Reise-Weltmeister heimisch sind und unser liebstes Kind vier Räder hat. Und auch nicht daran, dass Geld verdienen Spaß macht. Andreas Kalin also 2008 Tankwart alter Schule: Der musste nämlich immer die lange Leiter holen, wenn sich an den Preisen was änderte – heute geht’s per Knopfdruck. Und im zeitlichen Zusammenhang mit Ferien, Feiertagen und langen Wochenenden wird unser Einzelgänger im Kirmeszug 2008 an den Preisen schrauben – und damit zeigen, dass Marktmechanismen eben doch im Kalender abzulesen sind.

70. Wagen „No smoke – no fun“

Andere europäische Länder haben vorgelegt, einige Bundesländer sind auch schon weiter: In Nordrhein-Westfalen ist in vielen Kneipen am 1. Juli Schluss mit dem „blauen Dunst“. Viele Gastwirte sehen sich in ihrer Existenz bedroht, viele vom Glimmstängel abhängige Mitbürgerinnen und Mitbürger kündigen an, ihr Pils künftig lieber daheim trinken zu wollen – denn ohne eine Zigarette, so argumentieren sie, schmeckt es in der Pinte nicht mehr wie es einmal war. Glück haben die Lokalitäten, welche separate Raucherräume einrichten können. Und genau dies stellt die KG „Pinass Brumse“ in diesem Jahr im Kirmeszug dar. Angelehnt an die Fachwerkfassade des „Alten Postwagen“ wird eine Gaststätte entstehen, in der mit maximalem Aufwand an Sicherheitstechnik Nichtraucherschutz groß geschrieben wird. Zahlreiche Gevelsbergerinnen und Gevelsberger haben seit Monaten dazu beigetragen, dass die KG „Pinass Brumse“ den teuersten Kirmeswagen aller Zeiten präsentieren kann. Neben Holz, Metall, Styropor und Textilien werden nämlich an die 10.000 Zigarettenschachteln verbaut – alle fein säuberlich geleert, versteht sich. Um die 40.000 Euro haben sich so in Luft aufgelöst – doch Moment, das stimmt nicht ganz. Schließlich kassiert Vater Staat, dem der Nichtraucherschutz ach so wichtig ist, kräftig mit. 17,11 Cent pro Zigarette an Tabak- und Umsatzsteuer (wer hat sich diesen krummen Betrag ausgedacht – etwa der Bierdeckel-Professor Kirchhof aus Heidelberg, damit es einfach zu rechnen ist??) fließen in den klammen Bundeshaushalt – sage und schreibe mehr als drei Euro bei einem Packungspreis von vier Euro! Kettenrauchen – ein gutes Werk? Wie dem auch sei: Durch eine Luftschleuse getrennt sind Raucher- und Nichtraucherabteil des diesjährigen Brumse-Kirmeswagens, und in welcher Abteilung nach dem 1. Juli 2008 noch Leben herrschen wird, ist nicht schwer zu erraten. Dort, wo die Gäste im Nebel die Hand nicht vor Augen sehen können, fühlen sie sich wohl – so war es bisher, so wird es auch künftig sein. Aber Achtung: Auch Kirmesfreunde sind sich der gesundheitlichen Risiken des Rauchens durchaus bewusst. Ein Plädoyer für das Rauchen soll dieser Wagen nicht sein, doch wenn schon Nichtraucherschutz, dann bitte ehrlich!

X. Kirmesgruppe „Schnellmark“

“Japan – von Bonsai bis Yamoto” Startnummern 72 – 77 72. Standarte

73. Kindergruppe „Oh Schreck, Shrek weg!“

Shrek, bekannt aus 3 Kinofilmen ist plötzlich verschwunden. Die Bewohner des Sumpfes und Märchenwaldes sind traurig, Shrek ist weg. Sie machen sich auf die Suche, die aber erfolglos verläuft. Da die Bewohner ihn nicht allein finden, werden die vielen Zuschauer um Hilfe gebeten. 74. Einzelgänger „Ein Kerl wie ein Baum – Kain Bonsai“

Bei dieser Darstellung muss sich das Publikum überraschen lassen. Denn wie Kain Bonsai aussehen wird und welches Unwesen er so treibt, bleibt bis zum Kirmeszug wohl sein Geheimnis.

75. Wagen „Der Bonsaigarten“

Die Schnellmärker haben sich in diesem Jahr auf das Land Japan für den Kirmeszug festgelegt. Auf dem ersten Wagen ist ein Bonsaigarten zu sehen. Ein Teil mit Lotusblüten, sowie ein Teehaus mit den dazu gehörigen Geishas wird zu sehen sein. Weiterhin werden die Bonsai-Bäume von Gärtnern beschnitten und ein Fischer pflegt „seine“ Koi’s, die im See schwimmen.

76. Wagen „Japanische Wandelhalle“

Das Haus auf diesem Wagen wird in japanischem Stil gebaut und wird die ganze Schönheit des Landes der Mitte zeigen. Um das japanische Flair zu erzeugen, werden Yamato-Trommler ihre Musik zu Besten geben.

77. Shaolin Hung Choy e.V.

Die Gruppe Shaolin Hung Choy wird die Darstellung durch ihre gekonnten originalen Tänze und Aufführungen vollenden.

XI. Kirmesgruppe „Mühlenhämmer“

„Die Welt zu Gast in Gevelsberg“ Startnummern 83 – 90 83. Standarte

84. Kindergruppe „In der Weihnachtsbäckerei“

Wer kennt nicht dieses Phänomen, gerade sind Ende März die Osterhasen aus dem Regal verschwunden, schon stehen die ersten Weihnachtsmänner in den Regalen der Supermärkte. Aber nicht nur die leckeren Schokoladenspezialitäten füllen die Regale, man findet neben Dominosteinen auch allerlei Gebäck. Und wo wird dieses Gebäck hergestellt? Richtig, in der Weihnachtsbäckerei. Die Kids der Mühle haben sich überlegt, wie die Weihnachtsbäckerei wohl aussieht. Gemeinsam mit ihren beiden Ansprechpartnern Sandra Loetz und Peter Ulrich haben sie diese Ideen am Bauplatz verarbeitet. Man darf sich neben einer typischen Backstube, die rustikal gehalten ist, auch über Engelchen freuen, die dem Zuschauer am Straßenrand die frisch gebackenen Plätzchen überreichen. Da auch in der Weihnachtsbäckerei Personalnotstand herrscht, kamen diese fleißigen Bäcker nicht umhin, einen 1-Euro-Jobber einzustellen. Da dieser eh gerade Zeit hat, da er seinen eigentlichen Job schon mit Bravur erledigt hat, hat er diesen Job dankend angenommen, um wenigstens über den Winter (Sommer) zu kommen. Um wen es sich handelt, können aufmerksame Leser schon erahnen, es ist der Osterhase, der unserem Weihnachtspersonal unter die Arme greift?

85. Trecker „Der Einweiser“

Attraktiv wie nie stellt sich Gevelsberg zur Zeit dar. Das hat sich nicht nur im Umkreis herumgesprochen, sondern auch in der ganzen Welt. Nach ersten hektischen Reaktionen aus dem näheren (aus vom über’n Berg) Umland reagierte auch der Rest der Welt und will diese Superstadt kurzfristig besuchen. Leider hat niemand den Rest der Welt informiert, dass wir keine Landebahn besitzen. Für gute Fluglinien ist dies jedoch kein Problem, da auf der „neuen“ Mittelstraße ja schon die Landebefeuerung eingerichtet ist. Wenn diese Vision wahr werden sollte, hat die KG Mühlenhämmer schon den Lösungsansatz gefunden. Die Chaoten der Mühle haben alles unter Kontrolle. Mit Ihrem Langstreckenflug holen sie im Shuttleverkehr alle Gäste ab. Überbuchungen sind kein Problem, im Notfall setzen sie ihre zweite Flugmaschine ein. Bordservice, wie alkoholfreie Getränke, Speisen, frische rote Rosen und Belustigung der Passagiere, eine Selbstverständlichkeit. Natürlich ist ihr Flug ein Nichtraucherflug. Das einzige was bei ihnen qualmt, ist die maschine. Auf dem Hauptwagen kehrt der Flug MH1938 (das Geburtsdatum der Kirmesgruppe) gerade mit den ersten Gästen aus den Partnerstädten und den Jubiläumsgästen aus Vendome auf den portablen Flughafen Gevelsberg zurück. Das Motto ist „Hinten gerade gelandet, wird vorne wieder durchgestartet“. Just in time zur Zufriedenheit der Gäste ist kein Versprechen, sondern eine Tatsache. Die Wagendarstellung zeigt den Ablauf des kompletten Flughafenverkehrs. Eröffnet wird die Darstellung mit dem noch im Bau befindlichen Tower. Megaphon und Handsignale ersetzen die modernen Sicherungssysteme.

86. Wagen „Der Tower“

Ahnungsloses Personal im Bereich des Towers vergrößert das Chaos. Ein übergroßer „Follow me“ Einweiser sorgt im Anschluss dafür, das der auch blindeste Pilot seine Position findet.

87. Wagen „Der Ballon“

Da die Maschine wie immer überbucht war, folgt die lautlose, umweltfreundliche Fesselballonflugmaschine älteren Datums. Nicht ganz so qualmend wie die Hauptmaschine, dafür aber umso unsicherer. Der überbuchte Gast im Ballon trainiert gerade Start und Landung dieses Luftgefährts.

88. Wagen „Das Flugzeug“

Die gerade im Start-/Landeflug befindliche MH1938 folgt dem „Follow me“ Fahrzeug. Da die Landebahn (Mittelstraße) etwas eng ist, kann man selbstverständlich die Flügel hochklappen. Dies ermöglicht, nicht nur ohne Schaden zu landen, sondern auch im Flug bei Kerosinmangel mittels Schlagen den Flug zu beenden. Aus dem durchdesigntem, aber nicht ernst zunehmenden Flieger sehen frohgelaunte Gäste erwartungsvoll ihrem Besuch in Gevelsberg entgegen. Bodenpersonal (Betankung, Gepäck, Sicherheit usw.) mit viel Einsatz, aber wenig Wissen über den Wagen.

89. Einzelgänger „Ich Tarzan – Du Jane“

Keine Chance im Musical, aber für den Gevelsberger Kirmeszug reicht die Energie noch. In die Jahre gekommen, hat Tarzan Probleme mit kleinen Fettpölsterchen, Bierbauch und ekligen braun gestreiften Wäscheutensilien. Das hindert ihn jedoch nicht daran, seinen „Astralkörper“ im Kirmeszug zur Schau zu stellen und auf diesem Weg „seine Jane“ zu finden. Die Idealvorstellung von Jane ist, Hauptsache blond, genug Geld und sonst….(der Rest bleibt dem Zuschauer überlassen). Natürlich muss sie auch tierlieb sein, da auch Cheetah ein warmes verständnisvolles Heim sucht.

90. Frauengruppe „YMCA“

Im Jahre 1978 erschien das Album „Cruisin“ der Village People auf Schallplatte. Das Album ist vielen Menschen nicht bekannt, jedoch kennt jeder Mensch auf der Welt den Song Nr. 1 dieses Albums. Mit diesem legendären Titel „Y.M.C.A.“ ist auch der ebenso bekannte Tanz gekoppelt, den jede Frau im Schlaf mittanzen kann. Getreu dem Motto „Was die Jungs können“, können wir schon lange“, wollen sie den in die Jahre gekommenen Jungs Konkurrenz machen. Die Zuschauer am Straßenrand dürfen sich auf Entertainment vom Feinsten freuen.

XII. Kirmesgruppe „Börkey“

„Am Börkey steht ein Hofbräuhaus….
….feiern wie die Bayern“ Startnummern 92 - 102

92. Standarte

93. Kindergruppe „Mensch ärgere dich nicht“

Börkeyer Kinder spielen gern. Daher haben sie sich den Spieleklassiker „Mensch ärgere Dich nicht“ zum Thema gemacht. Grüne, gelbe, rote und blaue Püppchen kämpfen darum, als erster ins Ziel zu kommen.

94. Fußgruppe „Die Musik kommt“

Als die Bayern erfahren haben, dass es nun auch in Gevelsberg auf dem Börkey ein Hofbräuhaus gibt, haben sie sich aufgemacht, um dieses zu besichtigen. In einer großen Parade marschieren sie zum Hofbräuhaus „Am Platzerl“. Zu sehen sind 2 große Bierkrüge, ein Maibaum, ein Almpio, der seine Alm verlässt um im Börkeyer Hofbräuhaus mitzufeiern. Auch eine Schuhplattlergruppe hat sich der Parade angeschlossen, um bayrische Traditionen am Börkey einzuführen. Unterstützt werden sie durch eine tolle Blaskapelle. Mit viel Schinderassa Bumm und Ufftata marschiert eine echte (???) Bayernkapelle –alles gestandene Börkeyer Manns- und Weibsbilder- mit den Holzhackerbuam durch die Stadt. Die Zuschauer werden sich wundern.

95. Wagen „Das Bier kommt“

In Bayern gibt es keine Feier ohne eine frische Maß. Damit die Gäste im Börkeyer Hofbräuhaus nicht auf dem Trockenen sitzen, ist reichlich Bier im Anmarsch. Eine prächtige Pferdekutsche mit Holzbierfässern beliefert das Hofbräuhaus auf dem Börkey…Ein Prosit!!!

96. Trecker „Der Biertrinker“

Der Erste Trecker ist mit einer ca. 3 m hohen Figur verkleidet. Diese erfrischt sich mit einer frisch gezapften Maß.

97. Wagen „Das Hofbräuhaus“

Auf dem zweiten Wagen steht das Börkeyer Hofbräuhaus. Hier herrscht reges Treiben. Rund um den Wagen laufen Kellner und Kellnerinnen in Trachten und servieren typisch bayrische Spezialitäten. Maßkrüge, Brez’n und Brettljausen werden den Kirmesbesuchern das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Auf diesem Wagen wird aus einem großen Fass gezapft. Wer da nicht geübt ist und den Zapfhahn mit einem Hammerschlag versenkt, kann schon für die ein oder andere Überschwemmung sorgen.

98. Wagen „Die Schmankerl-Küche“

Was wir an Bayern so lieben, sind nicht nur die schönen Landschaften und die netten Eingeborenen, sondern vor allem die deftige Kost. Hax’n, Weißwurscht, Leberkäs… deftig, herzhaft, kalorienreich und in jedem Bayern-Urlaub wieder gern genommen. Auf diesem Wagen haben die Zuschauer die Gelegenheit, mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und den Köchen beim Zubereiten der Schmankerl über die Schulter zu schauen. Grillhendl, Ochse am Spieß und Haxen drehen sich über dem Feuer und machen Appetit auf mehr.

99. Trecker „Ein Münchner im Himmel“

Aloysius, ein verstorbener Stammgast aus dem Hofbräuhaus, wurde ausgesandt, die himmlischen Botschaften der bayrischen Regierung zu überbringen. Geschafft hat er es bis Gevelsberg, wo er auf seiner Wolke den Kirmeszug begleitet… Luja soag ih!

100. Wagen „Unter Tel. 32168 wird am Börkey die Nacht zum Tag gemacht“

Wie in München, so auch auf dem Börkey. Rund um das Hofbräuhaus bieten sich zwielichtige Damen an. Die Spider-Murphy-Gang machte daraus einen Riesen Hit: Skandal im Sperrbezirk. Doch wie gut, dass es die Rosi gibt…

Unter 32 16 8 wird am Börkey die Nacht zum Tag gemacht 101. Einzelgänger „Kalle raucht nur noch auf’m Pott“

In öffentlichen Gebäuden, in Gaststätten und selbst zuhause im Wohnzimmer – überall ist rauchen verboten. Zum Genuss der Zigarette bleibt Kalle nur noch ein Ort… das Klo.

102. Frauengruppe „Die Blau-Frau-Schau“

Weltweit bekannt und in allen Metropolen zuhause: Die Blue-Man-Group Die Börkeyer Frauengruppe strebt den Hattrick an und wird den blauen Herren mal zeigen, wozu echte Börkeyer Frauen in der Lage sind. Sie präsentieren: Die Blau-Frau-Schau

XIII. Kirmesgruppe „Fidele Vogelsanger“

„70 Jahre Kirmesgruppe Vogelsang“ Startnummern 104 - 106

104. Standarte

105. Wagen „70 Jahre Kirmesgruppe Vogelsang“

Die Kirmesgruppe Fidele Vogelsanger kann im Jahr 2008 ihren 70sten Geburtstag feiern. Da sie diesen Geburtstag nicht groß feiern werden, möchten sie ihn im Kirmeszug darstellen.

Der Wagen soll in einer Art Zeitreise 70 Jahre Kirmesgeschichte in Vogelsang darstellen. Auf diesem Wagen wird ein großer Biergarten (mit funktionsfähiger Theke, Grill etc.) aufgebaut, in dem Symbolfiguren der Gevelsberger Kirmes wie Tante Anna, der Hammerschmied etc. mit Mitgliedern der Kirmesgruppe den Geburtstag feiern. Die Mitwirkenden werden dazu im Stil verschiedener Zeitepochen gekleidet.

106. Wagen „Unser Traum seit 70 Jahren“

Auf diesem Wagen wird als Persiflage auf das immer schlechte Abschneiden „Unser Traum seit 70 Jahren“ dargestellt. Für diese Darstellung soll ein Himmelbett mit einer darin liegenden Person (überdimensionale Figur aus Pappmache) aufgebaut werden, die von den diversen ersten Plätzen träumt. Dieser Traum wird dargestellt durch Schilder mit Traumblasen, auf denen z. B. steht: 1. Platz Wagenbau, 1. Platz Frauengruppe etc.

Als Musik sollen alte Kirmeslieder dienen, die im Frühjahr von der Kirmesgruppe aufgenommen wurden.

Dat es et füör düett Joahr!

kirmes/zug2008.txt · Zuletzt geändert: 31.10.2008 15:15 von goletz
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