Inhaltsverzeichnis

Zugbeschreibung 2009

Erläuterungen zu den Darstellungen des Kirmeszuges

I. Kirmesgruppe „Mühlenhämmer“

„Ente gut, alles gut“

Startnummern 6 - 13

6. Standarte

7. Jugendgruppe    „Hurra, das Riesenrad ist wieder da“

Nach Abwesenheit des Riesenrades im letzten Jahr können wir dieses Jahr unser Kirmeswahrzeichen wieder begrüßen. Vorsorglich bringen die Kinder der Mühlenhämmer jedoch ihr eigenes Riesenrad mit. Zum Gevelsberger Riesenrad-Lied verbreiten die Kinder ausgelassene Kirmesstimmung.

Vorwort:

Im letzten Jahr wurde mit Einweihung der neuen Mittelstraße ein weiteres Großprojekt in Gevelsberg fertig gestellt. Mit dieser Darstellung möchte die Kirmesgruppe Mühlenhämmer noch einmal einen Rückblick auf die durchgeführten Projekte in Gevelsberg  bieten. Nach soviel Erfolg feiern selbst die Enten auf dem Hammerteich die abgeschlossene Neugestaltung der Stadt Gevelsberg, getreu dem Motto „Ente gut, alles gut“.

8.  Wagen „Das Entenhaus“

Beginnend mit dem Entenhaus (Zugfahrzeug) wird die Darstellung eröffnet. Zur Erinnerung an verschiedene Projekte sind diese noch einmal bildlich dargestellt. Während im Entenhaus noch geputzt und gereinigt wird, amüsiert sich der größte Teil der Enten im Hammerteich.

9.  Wagen  „Der Hammerteich“

Auf dem zweiten Wagen wird ein Hammerteich dargestellt, in dem die Mutterente Erna Erpel mit ihren Küken und Verwandten tobt. Durch Wasserspiele auf Hochtouren gebracht, sind die Erpel in ihrem Freudenwahn nicht zu bremsen. Erna Erpels technisch optimierten Bewegungsabläufe (mittels 8-Bahnen Steuerung) helfen ihr alles zu sehen und unter Kontrolle zu halten. Gleichzeitig kann sie durch ihre Größe von 7 m auch ihr Entenhaus und die Zuschauer überblicken. Mittels Niveauregulierung ist es ihr möglich, auch geringere Höhen von 4 m zu erreichen. Trotz ihrer überdimensionalen Größe feiert sie mit ihren unkontrollierbaren Küken zu dem Klassiker Ententanz die Neugestaltungen und 75 Jahre Gevelsberger Kirmeszug.

10.  Wagen „Ein träumender Chinese“

Auf dem dritten Wagen träumt ein einsamer Chinese von Ente süß sauel. Bei so vielen Enten in allen verschiedenen Varianten kann einem das Wasser im Munde zerlaufen!

11. Einzelgänger  „Ein blindes Huhn…..“

Dem alten Sprichwort „Ein blindes Huhn findet auch einmal ein Korn“ folgend, sucht der Einzelgänger (Thomas Rummler) verzweifelt sein Korn, findet aber nur ab und zu ein „Körnchen“.

12. Frauengruppe „Knallrotes Gummiboot“

Die Frauengruppe sehnt sich schon nach dem neuen Ennepebogen. Im knallroten Gummiboot feiern und fiebern sie der ersten Beach Party (Strandfeier) entgegen.

13. Fußgruppe  „Ich hab’n Putzfimmel“

Eigentlich ist hier jegliche Erklärung überflüssig. Es muss jedoch erwähnt werden, dass die Dame des Hauses einen Putzfimmel der außergewöhnlichen Art hat.

II. Kirmesgruppe „Pinass Brumse“

„Pinass Brumse – seit 75 Jahren um die Welt“

Startnummern 15 - 17

15. Standarte

16. Einzelgänger „Kasch schwebt neue Wege“

Seit dem 28. November des letzten Jahres ist die Mittelstraße fertig: Auf den Tag genau sieben Monate vorm diesjährigen Kirmeszug wurde die „Gevelsberger Kö“ samt Butera-Platz eingeweiht und erstrahlt seitdem in vorher unvorstellbarem Glanz. Ja, da strahlt sie, die Mittelstraße: Es geht das Gerücht, dass die neuen Lichtstelen dem Herzen unserer Heimatstadt von oben gesehen das Flair einer Start- und Landebahn geben sollen.

„Gevelsberg geht neue Wege“, so lautet das Motto der Innenstadt-Umgestaltung, welches am VHS-Gebäude und an den Ortseingänge zu lesen ist. Was macht der auswärtige Besucher, der die schöne Kirmesstadt Gevelsberg auf dem Luftweg besucht? Natürlich, er schwebt neue Wege.

Andreas Kalin wird am Kirmessonntag die Einkaufsmeile mit einem orientalischen Verkehrsmittel besuchen: Er kommt mit einem fliegenden Teppich ins Zentrum der Stadt, getreu seinem Motto: „Kasch schwebt neue Wege“.

Die eingangs erwähnten Lichtstelen der Stadt helfen ihm, die richtige Einflugschneise zu finden, und um den fliegenden Teppich ziehen die schönen Fassaden der Gebäude unserer Heimatstadt vorbei. Alles in allem eine Darstellung, die nicht nur ganz aktuell ist, sondern auch mit viel Akribie und Liebe zum Detail vorbereitet wurde – damit die Lichter in Gevelsberg nicht ausgehen und der Einzelgänger der KG „Pinass Brumse“ neue Wege schweben kann.

17. Wagen „Pinass Brumse – seit 75 Jahren um die Welt“

Im April dieses Jahres hat die KG „Pinass Brumse“ mit einem großen Fest und mit vielen Kirmesfreundinnen und –freunden ihren 75. Geburtstag gefeiert. An die Erfindung des Kirmeszuges erinnert die erste Gevelsberger Kirmesgesellschaft natürlich auch mit ihrer Wagendarstellung im Jubiläumsjahr.

Als die Erfinder des Kirmeszuges sich 1934 eines der Boote aus dem Gevelsberger Freibad borgten, es auf den Namen „Pinass Brumse“ tauften und verkleidet als Matrosen Richtung Kirmesdorf zogen, setzten sie ein Welle der Begeisterung in Gang, die bis heute unvermindert anhält.

Was könnte die Pinass Brumse also im 75. Jahr ihres Bestehens besseres tun, als zur Freude aller Zuschauerinnen und Zuschauer in aller Bescheidenheit daran zu erinnern, wie damals alles begann? 2009, im Jahr des 75. Geburtstages, baut man nicht „irgend etwas“, sondern natürlich „sich selbst“.

Schiffe bauen die Brumse Matrosen nicht, weil es an Ideen fehlt – Schiffe bauen Sie, weil ohne das erste aller Schiffe im Jahre 1934 Kirmeszüge in Gevelsberg gar nicht denkbar wären. Insofern verstehen Sie den Stapellauf einer neuen „Pinass Brumse“ im Jahre 2009 nicht nur als einen Beitrag mit hohem Heimatbezug, sondern Sie wollen damit allen anderen Kirmesgruppen „danke“ sagen, die in vielen Jahrzehnten an den Gevelsberger Kirmeszügen mitgewirkt haben.

„Pinass Brumse – seit 75 Jahren um die Welt“ ist die diesjährige Darstellung beschrieben. Weit gereist ist die Mannschaft in dieser Zeit, die ein ganzes Menschenalter umfasst. Und ähnlich, wie Sie bei ihren Darstellungen manchmal ein bisschen von der weiten Welt nach Gevelsberg holten (zuletzt 2005 die „Copacabana am Iämpebogen“, und 1997 unser verrückter Besuch bei den Ägypter), ist es auch in diesem Jahr: Dieses Mal aber zeigt die Pinass Brumse Menschen, die an auf vielen Reisen auf allen Meeren der Welt getroffen hat, die schöne Kirmesstadt Gevelsberg.

Neben der Mannschaft der KG „Pinass Brumse“ werden also leiwe Lü aus aller Herren Länder am Kirmeszug teilnehmen und von der Reling der neuen  „Pinass Brumse“ staunend erkennen können: Gevelsberg ist eine Weltreise wert.

III. Kirmesgruppe „Im Dörnen“

„Familie Feuerstein und Freunde“

Startnummern 19 - 27

19. Standarte                                                      

20. Kindergruppe „1934 war’n dä Blagen schon dulle, doch füör dä Kiärmes kömmt de Schule!

Die Kindergruppe zeigt die Darstellungen des ersten Festumzuges 1934.

21. Fußgruppe  „Gevelsberger Ghostbuster“

Nachdem die 2. Fußgruppe der KG Im Dörnen im letzten Jahr als Zombies den Kirmeszug in eine Höllenparty verwandelt hat, wechseln sie dieses Jahr die Seiten und vertreiben als Geisterjäger das schlechte Wetter und die miese Laune aus Gevelsberg.

22. Wagen  „Steinzeitfahrzeug von Fred Feuerstein“

Hier kommt noch mal Fred Feuerstein, um beim Jubiläum dabei zu sein. 1970 baute die KG Im Dörnen im Thema Disneyland die Familie Feuerstein. Vorne weg fährt Familie Feuerstein mit ihrem Steinzeitfahrzeug.

23. Trecker „Der Steinbruch“

Auf dem Zugfahrzeug wird der Feierabend im Steinbruch eingeläutet.

24. Wagen  „Die Stadt der Familie Feuerstein“

Auf dem 1. Wagen wird die Stadt dargestellt, in der die Familie Feuerstein lebt und natürlich auch in der Freizeit ihr Unwesen treibt.

25. Wagen  „Fred’s Arbeits-Dino“

Wenn Fred Feuerstein den ganzen lieben, langen Tag im Steinbruch arbeitet, wird sein Tagewerk beachtlich sein. Jedoch schafft er das nicht alleine, sein „Arbeits“ Dino unterstützt ihn tatkräftig dabei.

26. Einzelgänger  „12 und ich“

Die Einzelgängerin präsentiert die anderen 12 Kirmesgruppen und natürlich auch die KG Im Dörnen!

27. Fußgruppe   „Baywatch – Die Rettungsschwimmer vom Ennepestrand“

Nach Beendigung aller Bauwerke im Zuge des Ennepebogens wird es auch einen Ennepestrand geben. Wenn sich dann im Sommer Kinder und Erwachsene in den Wellen der Ennepe tummeln, darf natürlich die Sicherheit nicht gefährdet sein. Deshalb wird es Rettungsschwimmer geben, die Ihre Aufgabe sehr ernst nehmen. Die Rettungsschwimmer der Dörnen-Fußgruppe werden dem Publikum zeigen, wie sie diese Aufgabe in Zukunft bewältigen wollen!

IV. Kirmesgruppe „Hippendorf“

„Weltwirtschaftskrise – zurück zur Dampfmaschine“

Startnummern 30 - 36

30. Standarte

31. Einzelgänger  „Der mobile Kirmesverkaufsstand“

Wenn am Samstagabend auf der Kirmes der große Stau ist und keiner an die Bier- oder Imbissbude kommt, dann kommt der große Auftritt der mobilen Kirmesverpflegung. Da der Einzelgänger mobil ist, kann er seine Waren zu sehr günstigen Preisen anbieten, weil er das Standgeld einsparen kann. Würstchen und Bier werden immer frisch zubereitet. Auch andere beliebte Kirmeswaren werden angeboten, damit es dem Kirmesbesucher an nichts mangelt, wenn er im Stau steht.

32. Kindergruppe   „Winnetou dä olle Nuork, reitet ok im Hippendorp“

Die Kindergruppe zeigt, wie es in früheren Jahren im Wilden Westen zuging. Winnetou und sein Blutsbruder Old Shatterhand führen das bunte Treiben an, wenn sie in’s Hippendorf einreiten. In friedlichem Zusammensein zeigen die Kinder, wie man auch ohne Kriegswerkzeuge gemeinsam eine gute Zeit verbringen kann.

33.  Frauengruppe   „75 Jahre ………………..lange Zeit, darum macht sich  Wellness breit“

Nach 75 Jahren Kirmeszug müssen Hippenfrauen zusehen, dass sie für die nächsten Jahre für den Kirmeszug fit sind. Aus diesem Grunde gehen die Frauen in eine Wellnessfarm, um das Aussehen und Wohlbefinden dafür zu behalten. Leichte Fitnessübungen, Masken jeglicher Art, tolle Frisuren und Massagen an allen maßgeblichen Körperteilen sollen zum Wohlbefinden beitragen. Auch ein Gang in die mobile Sauna darf dabei nicht fehlen.

34. Wagen „Die Dampfmaschine“

Die Hippendörfer fangen mit der Produktion von Schmiedestücken und anderen Handwerkzeugen wieder bei null an. Nach alter Tradition an der Ennepe produzieren sie Hippen, Hauer, Sicheln und andere Gebrauchsgegenstände. Alle Maschinen werden nach alter Sitte durch eine Dampfmaschine über Transmissionen angetrieben. Ölkrise, Strom- und Gaspreise sind egal, daman zurück zum Dampfbetrieb geht.

35.  Wagen „Das Dampfkarussell“

Auf dem zweiten Wagen wird ein Karussell aufgebaut, was natürlich auch durch die Dampfmaschine angetrieben wird.

36. Fußgruppe „Blaukittelballett

Gemäß der Gevelsberger Tradition werden zum Jubiläum 75 Jahre Kirmeszug, die Blaukittel zusehen sein. Die großen Köpfe mit den hochseidenen Kappen werden bei diesem bühnenreifen Ballett natürlich vorstechen.

V. Kirmesgruppe „Fidele Vogelsanger“

„Als die Bilder laufen lernten“ Startnummern 43-45

43. Standarte                                                                  

44. Wagen  „Die Oscar-Statue“

Die Darstellung der Fidelen Vogelsanger wird auf 2 Wagen dargeboten, die miteinander verbunden  sind und eine begehbare Brücke als Übergang haben werden. Auf dem  ersten Wagen wird eine ca. 3,5 m hohe Oskar-Statue errichtet. Der Sockel wird aus Filmrollen gebaut, denn in dieser Zeit war an CD + DVD noch nicht zu denken. Ein buntes Treiben zu entsprechender Musik wird geboten. Auch die Filmidole der vergangenen Zeit werden hier dargestellt.

45. Wagen   „Die Filmaufnahmen“

Wenn die Regieklappe fällt, geht es los und es heißt „Kamera frei“ für die Filmaufnahmen. Der Regisseur ruft die Angaben durch seine Flüstertüte und alle Mitwirkenden zucken zusammen. Dann können die Kameras losrattern und alle Akteure spielen ihre Rollen.

VI. Kirmesgruppe „Dä vam Lusebrink“

„Hollywood in Gevelsberg“ Startnummern 47 - 49

47. Standarte                                                                  

48. Wagen  „Hollywood in Gevelsberg“

Hier und heute will die KG Dä vam Lusebrink an die Geschichte des amerikanischen Film erinnern. Filmgeschichte, die im Stadtteil von Los Angeles „HOLLYWOOD“ begann. Hollywood weltbekannt als Zentrum der Filmindustrie.

Der Berg mit den großen Buchstaben HOLLYWOOD ist zu sehen und das Publikum weiß sofort, wo er sich befindet. Erinnert wird an einige weltberühmte Stars, wie

Charlie Chaplin, den ersten Weltstar des Films;

Stan Laurel und Oliver Hardy, hierzulande bekannt als Dick und Doof. Comedy-Legenden eroberten ein weltweites Publikum;

„Marilyn Monroe“ Norma Jeane Baker spielte die naive, blonde Schöne in Musikfilmen und Komödien. Ihre bekannteste Szene wird auf dem Wagen nachgespielt;

„Jonny Depp“ aus Fluch der Karibik. Piraten Captain Jack Sparrow, der den Besitz des Piratenschiffes Black Pearl zurückerlangen will.

Alle diese Filmikonen sind zu Gast bei der Gevelsberger Kirmes und sorgen auf dem Wagen der KG Lusebrink für Stimmung ohne Ende.

49. Wagen  „Kingkong und die weiße Frau“

Kingkong wird als Großfigur auf dem 2. Wagen zu sehen sein. Der ca. 4,50 m große Affe wird wie im Film die weiße Frau in seinen Pranken halten.

VII. Kirmesgruppe „Schnellmark“

„Himmel und Hölle“      Startnummern 51 - 57

51.  Standarte                                                                  

52.  Fußgruppe „Achim und sein Azubi“

Der im Kreis bekannte „Achim“ (Tänzer mit Stöcken und Wuschel) bringt seinem Azubi das Tanzen bei, was dem Azubi nicht leicht fällt. Denn Beine schmeißen, Hände bewegen und das im Takt zu einer flotten Musik, das will gelernt sein.

53.  Kindergruppe  „Flower Power“

Die Jugendgruppe gibt einen Rückblick auf die 70. Jahre. Schlaghosen, Blümchenhemden und die Musik der 70-ger Jahre. Es wird ein Handwagen mitgeführt, auf dem ein großes Peace-Zeichen, das Wahrzeichen dieser Zeit, zu sehen ist.

54. Frauengruppe   „Das Leben hat immer 2 Seiten“

Die Frauengruppe stellt die Verwandelbarkeit im Leben und in der Ehe dar. In Kostümen stellt man die zwei Seiten der Weiblichkeit vor. Von Vorne lieb und nett, aber hinterrücks böse und hässlich.

55.  Trecker „Himmel & Hölle“

Der Trecker wird als Mottowagen für die folgende Darstellung fahren.

56.  Wagen  „Die Himmelswolke“

Der Wagen ist eine einzige Wolke. Vor den Augen von Petrus und seinen beiden Leibengeln müssen drei bis vier Engel in der Wolke ihre auf Erden begangenen Sünden abarbeiten. Ein Postbote, eine Marktfrau und ein Maurer müssen auf ihrer Laute lauthals ihr Halleluja und Hosianna singen.

57. Wagen  „Die Hölle“

Dargestellt wird die Hölle mit all ihren Annehmlichkeiten, Weiber, Laster, Spiel und Völlerei. Mädels in einem verführerischen Etwas, Teufel  die sich der Völlerei hingeben. Sekt, Kaviar, Spiel und sich von den Teufelchen hingebungsvoll verwöhnen lassen, beherrschen das Bild. Auf einer zweiten Ebene über der Hölle, spielen sich dramatische Szenen ab. Petrus sortiert dort auf einer großen Wolke Gut und Böse aus. Die Guten müssen auf einer Rutsche auf den ersten Wagen rutschen und ihr Halleluja singen. Die Bösen müssen in die Hölle rutschen. Sie dürfen in vollen Zügen die Freuden der Hölle genießen. Fazit: Wollen wir wirklich alle Engel sein?

VIII. Kirmesgruppe „Berge“

“Wir sind Karneval”

Startnummern 59 – 62

59. Standarte                                          

60. Fußgruppe „Die Zuckerpuppen“

Schönheiten aus dem Orient bringen orientalisches Flair in den Kirmeszug und wollen durch ihre bezaubernden Bewegungen und Ausstrahlung das Publikum verzaubern.

61. Kindergruppe  „Das neue Waldstadion“

Die Cheerleader und Spieler des FC Silschede stellen ihr neues Waldstadion vor. Vor dem Panorama der Silscheder Kirche spielen die Kicker der E-Jugend. Die Cheerleader tanzen zum flotten Rhythmus der Musik und heizen den Kickern mal so richtig ein.

62. Wagen „Wir sind Karneval“

Zum 40. Jubiläum der KG Berge werden die Mitglieder jeck. Auf dem Wagen wird ein großer Clown zu sehen sein und die Mitglieder präsentieren sich ebenfalls in verschiedenen Clownverkleidungen. Auf dem Weg durch die Stadt warten noch verschiedene Überraschungen auf die Zuschauer. Da wird man gespannt abwarten, was die Berger Kirmesfreunde so alles auf Lager haben.

IX. Kirmesgruppe „Vie ut Asbi’eck“

„Viva Asbeckxico“

Startnummern 64 - 66

64. Standarte                                          

65. Kindergruppe  „Happy Diddl Days, Diddl’s grosse Geburtstagsparty“

Wer kennt Sie nicht, die süßeste Springmaus der Welt. Nicht nur bei den Kindern ist die lustige, kuschelweiche Plüschmaus sehr beliebt. Am 24. August 1990 wurde Diddl von dem Zeichner Thomas Goletzt geboren. Grund genug für die Kids, Diddl zum Gevelsberger Kirmeszug einzuladen! Diddl feiert nämlich dann nicht nur mit einer riesen großen Diddl-Käse-Torte seinen Geburtstag, sonder auch die HDD’s Happy Diddl Day’s. Diddl und seine Freunde lieben es nämlich an besonderen Tagen besonders Happy zu sein. Da bietet sich ja der Kirmeszug besonders gut an. Die Kinder sind in Diddl-Kostümen verkleidet und ziehen aus eigener Kraft eine große dreistöckige Torte. Die Torte ist verziert mit vielen selbstgemalten Bildern, die die Kinder anhand eines Malwettbewerbes aus Gevelsberg und Umgebung angefertigt haben. Da Diddl zudem auch sehr musikalisch ist, wird er unter anderem sein Geburtstagslied singen. Zu der Musik wird getanzt und gelacht und natürlich werden Diddl auch Geschenke gemacht.

66. Wagen  “Viva Asbeckxico”

Es ist ein mittelalterliches mexikanisches Dorf mit einem historischen Brunnen, vereinzelte Kakteen sind erkennbar. Die Mexikaner und Mexikanerinnen verrichten ihre Siesta, einige sitzen schlafend vor der Hütte, liegen in einer Hängematte oder ruhen in ihrem Schaukelstuhl. Das einzige, das sich in Asbeckxico rasch bewegt, ist Speedy Gonzales, die schnellste Maus Asbeckxico’s, auf der Suche nach Käse. Durch ein Zeichen werden die Bewohner aus ihrer Ruhe aufgeschreckt. Aufgrund spontaner Aktionen herrscht dann reges Treiben auf dem Dorfplatz. Einige Bewohner versorgen die Cantina mit frischem Wasser aus dem Brunnen, hierbei wird das Publikum beim Schöpfen des Wassers mit einbezogen. Andere greifen spontan zu ihren Musikinstrumenten und bewegen sich im Rhythmus der Musik. Es herrscht eine schöne festliche Stimmung. Hiernach fallen die Bewohner des Dorfes wieder zurück in ihre gemütliche Siesta.

X. Kirmesgruppe „Haufer Jungen“

„Die Haufer Jungen auf dem Weg in’s Paradies

Startnummern 72 – 74

72. Standarte                                          

73.  Wagen  „Das Schiff zum Paradies“ Der Weg zum Paradies kann weit sein! Wenn man jedoch wie die Haufer Jungen mit einem Schiff fährt, das entgegen der Fahrtrichtung im Kirmeszug fährt, dann wird es besonders schwer. Aber die Haufer haben den Weg gefunden. Das Schiff wird durch 4 kleine Boote zur Paradiesinsel begleitet.

74. Wagen   „Die Paradiesinsel

Der zweite Wagen zeigt die Paradiesinsel, die von den Haufer Jungen angefahren wurde. Ein Vulkan erhebt sich auf dieser Insel, die von Inselschönheiten nur so wimmelt. Aber auch der Stammeshäuptling ist nicht unkritisch. Musikalisch haben sich die Haufer den Achim Reichel Song „Aloah He“ ausgesucht.

XI. Kirmesgruppe „Aechter de Biecke“

„Wickie und die starken Männer“

Startnummern 76 - 78

76. Standarte                                          

77. Wagen „Wickie’s Heimatdorf“

Vor 1.000 Jahren waren sie der Schrecken der Meere. Wickie, der kleine liebenswerte Junge mit den rotblonden Haaren, lebt zusammen mit seiner Mutter Ylva, zärtlich von Ihrem Mann –Weib genannt (ein Kosewort der Wikinger für Frau) und seinem Vater Halver, dem stursten Wikinger-Chef aller Zeiten, im Wikingerdorf Flake. Die Wikinger sind von Natur aus starke, unerschrockene und laute Gesellen. Wickie, jedoch ist ganz anders, zurückhaltend und zart besaitet. Doch er besitz eine Gabe, die kaum einer seiner Wikinger hat: er ist schlau, um nicht zu sagen: sehr, sehr schlau und überzeugt mit Ideen frei nach dem Motto „Köpfchen geht über Kraft!“ Er muss sich anfangs gegen die Skepsis der Mannschaft durchsetzen, entwickelt sich aber schnell zum Maskottchen, ohne das die Wikinger gar nicht mehr auf Reisen gehen wollen. Wickies Heimatdorf Flake wird auf dem Hauptwagen zu sehen sein. Im vorderen Teil wird das Leben in einem Wikingerdorf dargestellt. Im hinteren Teil ein gemütliches Haus.

78. Wagen  „Das Drachenschiff

Hinter dem Hauptwagen hängt der Nachläufer, auf dem ein typisches Drachenschiff der Wikingerzeit dargestellt wird. Um die Darstellung herum treiben die verwegenen Gesellen ihr Unwesen.

XII. Kirmesgruppe „Vie vam Kopp“

„Gevelsberg in „Love-Parade“

Startnummern 80 - 85

80. Standarte                                                      

Einleitung:
Nach 74 Jahren Gevelsberg Kirmeszug sieht es fast danach aus, als ob im Kirmeszug nichts unmöglich ist. Auch nicht eine „Love-Parade!“ Die soll es im 75. Jahr des Gevelsberger Kirmeszuges zu sehen geben. Die seit 20 Jahren bekannte Großveranstaltung der Raver, die im Jahr 2009 in einer wesentlich größeren Stadt entlang der Ruhr, stattfinden sollte, musste aus verkehrstechnischen und sicherheitstechnischen Gründen abgesagt werden. Diese Absage veranlasste nun die KG Vie vam Kopp, eine eigene „Love-Parade“ im Kirmeszug 2009 zu präsentieren. Wir glauben, dass auch alle Bochumer ihre helle Freude an dieser Kirmes „Love-Parade“ haben werden. Für eine riesige Stimmung wird garantiert, also hinein in die “Love-Parade“.

81. Trecker „Gevelsberg in „Love-Parade“

Der erste Trecker trägt das Mottoschild, Gevelsberg in „Love-Parade“, und ist mit Blumen geschmückt. Des Weiteren dient er als Zugfahrzeug des ersten Wagens.

82. Wagen „D.J. Love“

Der erste Motivwagen der Gevelsberger „Love-Parade“ läuft unter dem Motto „D.J. Love. Im Vordergrund werden zwei ca. 5 m hohe, abstrakte Figuren zu sehen sein, die sich symbolisch für alle Raver bewegen. In der Mitte des Wagens zeigen sich tanzend die „Schönen“ der „Love-Parade“ und heizen der Menge ein. Hinter den „Schönen“ steht eine riesige Musikbox, sowie man sie aus den 50er Jahren kennt. Oben in der Musikbox da steht er nun, „D.J. Love“, wer ihn nicht kennt, wird ihn „hören lernen“.

83.  Nachläufer   „Love-Parade WC“

Auf dem Nachläufer des ersten Wagens ist ein „Love-Parade“ WC entstanden. Diese „WC Anlage“ ist der Veranstaltung angemessen, ganz wie beim Original in Berlin.

84. Trecker „Sternennacht“

Der zweite Trecker zeigt sich mit dem Motiv „Sternennacht“. Das Dach des Treckers schmückt der helle „Nordstern“. Um den Trecker herum wird man viele weitere „Sterne und „Sternschnuppen“ sehen.

85. Wagen „Love-Shuttle“

Der zweite Motivwagen dieser „Love-Parade“ wird von der „Sternennacht“ (2. Trecker) gezogen. Als Motiv wurde ein Raumschiff gewählt. Es wird „Love-Shuttle“ genannt. Das „Love-Shuttle“ erstreckt sich über den ganzen Wagen, auf eine Länge von 12 m und eine Breite von 4 m. Über der eigentlichen Kanzel des „Love-Shuttles“ ragt als Galliumsfigur ein riesiger Babykopf mit Kopfhörer bis auf 6 m Höhe. (Ähnlichkeiten mit einer Symbolfigur eines nicht ganz unbekannten Radiosenders, sind rein zufällig und nicht gewollt.) Im inneren des „Love-Shuttles“ werden zahlreiche Raver tanzend und singend mit einem schrillen Outfit zu sehen sein.

Aber nicht nur auf den Wagen, sondern auch auf der Straße soll noch richtig die Post abgehen! Die flippigen „Love-Parade“ Darstellerinnen und Darsteller auf der Straße werden der „Love-Parade“ den nötigen „Pfeffer“ geben und den Kirmesbesuchern ordentlich einheizen. Alle sollen gut und so kräftig feiern wie sie möchten!“ Unsere eigene Straßenreinigung achtet schon darauf, dass nichts und keiner liegen bleibt. Ordnung muss schon sein.

XIII. Kirmesgruppe „Börkey“

„75 Jahre – da schau her, der Börkey schickt ein Blumenmeer“

Startnummern 87 - 98

87. Standarte                                                       88.  Frauengruppe „Börkey’s lustige Blumenschar- gratuliert dem Jubilar“

Die Frauengruppe hat sich ihren eigenen Gedanken zum Kirmesjubiläum gemacht und feiert dieses auf ihre ganz eigene Weise… Als Blumen verkleidet bilden Sie einen wunderschönen, lebhaften Geburtstagsstrauß. Mit der passenden Musik sorgen sie für tolle Stimmung und feiern das Jubiläum mit den Kirmeszugbesuchern am Straßenrand.

89. Trecker „Die goldene 75“

Die Zugmaschine für den 1. Wagen ist an beiden Seiten mit einer großen goldenen 75 bestückt. Ein Hinweis auf das Kirmeszugjubiläum.

90. Wagen  „Unser Hammerschmied“

Auf dem ersten Wagen steht eine mehr als 3 m hohe Silhouette des Hammerschmieds, der Symbolfigur der Gevelsberger Kirmes. Im vorderen Teil des Wagens kann man Hammerschmiede bei der Arbeit beobachten, die auf einem Amboss das Eisen schmieden, solange es noch heiß ist. Beschallt wird dieser Wagen mit der Ambosspolka.

91. Begleiter  „Unsere Hammerschmiede“

Ja gibt’s denn so was? Die Börkeyer haben gleich eine ganze Schar von Hammerschmieden. Diese begleiten den 1. Wagen und haben sichtlich Spaß an der Arbeit, bei der sie auch so manch lustiges Tänzchen aufführen…

92.  Wagen  „Die Kirmesmauer“

Wohl jeder Kirmesfreund hat beim Anblasen schon vor der Mauer gestanden. Diese Mauer ist bestückt mit den Köpfen von einigen Kirmesprominenten, die sich um unsere Kirmes besonders verdient gemacht haben. Auch ein Hippenkopf, Bleistift und eine Hacke sind zu sehen. Die KG Börkey hat diese Mauer mit allen abgebildeten Persönlichkeiten nachgebildet und auf einen Kirmeswagen gebracht. Nun können auch die Kirmeszugbesucher diese Zeitzeugen bestaunen, die noch nicht beim Anblasen waren.

93. Wagen „Tante Anna“

Nicht aus dem Kirmesgeschehen wegzudenken ist wohl unsere Tante Anna… Viele Male ist Franz Holsteger als Frau verkleidet die Strasse raufgezogen. Er erlangte derartige Berühmtheit, das ihm (Tante Anna) eigens ein Lied gewidmet wurde.

Wer löppt dä Kiärmes ropp und raff??? – Tante Anna…

Auch hier ist die Tante Anna als Silhouette, blumenbestückt zu bestaunen. Beschallt wird dieser Wagen mit dem Lied „Tante Anna“

94.  Begleiter „Tante Anna’s“

Begleitet und umrahmt wird dieser schöne Wagen von Damen der Kirmesgruppe Börkey, die ganz im Stil der Tante Anna gekleidet sind und sicher auch in ihrem Andenken Kirmes zu feiern wissen.

95. Fußgruppe  „Op dä Dicken“

Op dä Dicken wurde damals gerne von den Schmieden an der Ennepe in der Mittagspause gespielt. Ähnlich wie beim Kegeln müssen hier 9 Baumstümpfe mit Hilfe eines Holzklotzes umgeworfen werden. Ein Spiel nur für „starke“ Männer – davon gibt es am Börkey ja genug. Bestimmt darf der ein oder andere Kirmeszugbesucher auch mal einen Versuch starten, „alle Neune“ zu werfen.

96.  Einzelgänger „Die Krise trifft uns alle – außer Kalle“

Kalle, der Einzelgänger vom Börkey (übrigens der Pokalverteidiger) ist nicht dumm. Das Jammern seiner Mitmenschen: Alles wird teurer.-.. Wir verdienen immer weniger… Die Bänker und Manager bedienen sich nach Belieben und der kleine Mann lebt von Hartz4… Kann Kalle nicht nachvollziehen. Er weiß, dass in unserer Gegend auch mal Kohle gefördert wurde. In der Hoffnung, dass von diesem schwarzen Gold noch einiges unter der Erde ist, hat er im heimischen Garten das Buddeln angefangen. Siehe da, Kalle ist fündig geworden und sorgt nun selbst für seine Kohle…

97. Kindergruppe  „Die Olchis erobern den Börkey“

Die Olchis sind lustige Kerle. Sie sind grün wie Rahmspinat und sie haben keine Ohren. Dafür wachsen ihnen olchige Hörhörner auf dem Kopf. Ein Olchi ist stinkfaul und schläft für sein Leben gern, aber dafür sind sie unheimlich kräftig. Dagegen ist ein Schwarzenegger eine Maus. Das stellen sie auch immer gerne unter Beweis. Ein Olchi wäscht sich nie, am liebsten baden sie in stinkigen Schlammpfützen und schicke Sachen zum Anziehen haben sie schon mal gar nicht. Am liebsten ziehen sie alte, schmutzige und kaputte Sachen an. In stinkigem Qualm fühlen sich Olchis besonders wohl. Sie mögen überhaupt nichts von den Sachen die gut schmecken. Viel lieber futtern sie Fauliges, Bitteres und Modriges. Auf dem Börkey hat sich die Olchifamilie ihre Müllberghöhle gebaut. Viele kleine Olchis leben jetzt dort und führen ein wunderschönes, oberolchiges Leben.

98. Jugendgruppe  „Was soll’n wir in Loret de Mar, am Ennepestrand ist’s wunderbar“

Die Börkeyer Teens kommen in diesem Jahr mit einem eigenen Wagen. Der, bei jungen Leuten sehr beliebte, spanische Partystrand von Loret de Mar wird an den neuen Ennepestrand verlegt. Da ist es so schön, dass man sich die weite Anreise sparen kann und lieber sofort die Party steigen lässt…

Dat es et füör düett Joahr!